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Quellenangabe: Hörakustiker bilden auch in Krisenzeiten aus
Ob Physik-, Mathematik-, Biologie- oder Deutschprüfungen - in diesem Jahr stehen rund 740.000 Schüler und Schülerinnen in den Bundesländern vor ihrer Berufswahl. Ob Studium oder Ausbildung hängt oft nicht nur von den Noten ab, sondern auch von beruflichen Perspektiven. Eine duale Ausbildung zur Hörakustikerin oder zum Hörakustiker ist nicht nur international anerkannt und hochangesehen, sondern eröffnet auch zahlreiche berufliche und schulische Wege bis hin zum Studium oder Meister. Systemrelevante Berufe mit Meisterpflicht stehen einem Studium in nichts nach, sie dürfen auch die geschützte Bezeichnung "Bachelor Professional" führen.

Bild: Bundesinnung der Hörakustiker KdöR/biha 2020, Fotograf Olaf Malzahn"

Einen 3D-Avatar als Dolmetscher für Gebärdensprache hat der Augsburger Lehrstuhl für Human-Centered Multimedia mitentwickelt. Eingegebener Text wird vom Avatar in Gebärdensprache übersetzt. Charamel GmbH3D-Gebärdensprach-Avatar als Sprachassistent zur automatisierten Gebärdenübersetzung
Weltweit gibt es etwa 70 Millionen gehörlose Menschen. Für viele von ihnen ist Textsprache eine Fremdsprache. Sie bedienen sich stattdessen der Gebärdensprache. Deshalb sind Behörden und öffentliche Stellen in Deutschland zu barrierefreier digitaler Kommunikation verpflichtet. Dabei könnte ein 3D-Gebärdensprach-Avatar helfen, der von einem Augsburger Forschungsteam gemeinsam mit weitere Experten im Projekt „AVASAG“ entwickelt wird, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird.

Bild: Einen 3D-Avatar als Dolmetscher für Gebärdensprache hat der Augsburger Lehrstuhl für Human-Centered Multimedia mitentwickelt. Eingegebener Text wird vom Avatar in Gebärdensprache übersetzt. Quelle: Charamel GmbH

Fraunhofer IAO entwickelt und testet digitale Lösungen für NPO im Digitallabor

Non-Profit Organisationen (NPO) wie Vereine, Stiftungen oder Gewerkschaften haben größtenteils beschränkte Ressourcen und Innovationsspielräume, um die Potenziale des digitalen Wandels ausschöpfen zu können. Im vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekt »Digitallabor für Non Profit-Organisationen 4.0« unterstützt das Fraunhofer IAO gemeinsam mit weiteren Partnern NPOs dabei, digitale Anwendungen und kooperative Organisationsformen auszuprobieren und umzusetzen.

3-D-Abbildung des menschlichen Innenohrs mit einer Cochlea-Implantatelektrode erstellt auf Grundlage hochaufgelöster Computertomografie. In violett sind die Fasern des Hörnervs dargestellt.  Abbildung: Siwei Bai / TUMComputermodell zeigt neuronale Erregungsmuster im Innenohr
Dank eines Cochlea-Implantats können eigentlich gehörlose Menschen in einem erstaunlich hohen Maß wieder hören. Um die Implantate zu optimieren, haben Forschende der Technischen Universität München (TUM) ein Computermodell entwickelt, mit dem sich die vom Implantat erzeugten neuronalen Erregungsmuster im Hörnerv vorhersagen lassen. Als Grundlage diente eine hochaufgelöste Darstellung des menschlichen Innenohres.
Normalhörende Menschen nehmen Schall über die Haarsinneszellen auf, die sich in der Hörschnecke – dem mit Flüssigkeit gefüllten Hohlraum des Innenohrs (lateinisch Cochlea) – befinden. Die Haarsinneszellen setzen Schallschwingungen in Nervenimpulse des Hörnervs um, welche zum Gehirn weitergeleitet werden und dort Hörempfindungen hervorrufen.

Bild: 3-D-Abbildung des menschlichen Innenohrs mit einer Cochlea-Implantatelektrode erstellt auf Grundlage hochaufgelöster Computertomografie. In violett sind die Fasern des Hörnervs dargestellt. Abbildung: Siwei Bai / TUM

institutionlogo24700Ausstellung „Barrierefreies Wohnen und Leben“ und Ausstellung zur Geschichte der Gehörlosen und Schwerhörigen mit neuem Konzept und neuem Namen in den Räumlichkeiten der Frankfurter Stiftung für Gehörlose und Schwerhörige
Wie können eine Wohnung, ein Büro oder die Freizeit möglichst barrierefrei gestaltet und an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden? Die Ausstellung „Barrierefreies Wohnen und Leben“ der Frankfurt University of Applied Sciences und des Sozialverbands VdK Hessen-Thüringen e.V. sowie das „Museum zur Geschichte der Gehörlosen und Schwerhörigen“ der Frankfurter Stiftung für Gehörlose und Schwerhörige wurden unter einem gemeinsamen pädagogischen Konzept in neuen Räumlichkeiten mit einem neuen Namen zusammengeführt.

Quelle: Caru AGSpracherkenner und Audiosystemtechnik vom Fraunhofer IDMT in Oldenburg arbeiten im „aufmerksamen Mitbewohner“ CARU Smart Sensor
Das Fraunhofer IDMT in Oldenburg hat für die Schweizer CARU AG die Audiotechnologie und die Spracherkennung für das intelligente Hausnotrufsystem CARU Smart Sensor entwickelt. Je nach Anwendung ist es ein aufmerksamer Mitbewohner, ein Sicherheitssystem oder es trägt zur Prozessoptimierung von Dienstleistungen in der Pflege und darüber hinaus bei.
Der CARU Smart Sensor wird in der Wohnumgebung aufgestellt und kann durch Sprachbefehle einen Notruf auslösen sowie eine Telefonverbindung zu einer Vertrauensperson herstellen.

Bild: © CARU AG

Der Verband junger Menschen mit Hörbehinderung und die digitale Full-Service Agentur MRM//McCann launchen den ersten Gebärdensprachassistenten für Voice Assistants wie Amazon Alexa, Google Assistant oder Microsoft Cortana.
SIGNS erkennt und übersetzt deutsche Gebärdensprache in Echtzeit und kommuniziert direkt mit dem Sprachassistenten. Das Smart Tool basiert auf einem Machine Learning Framework. Gebärden werden mit Hilfe einer integrierten Kamera identifiziert und in ein Data-Format konvertiert, das Sprachassistenten verstehen. Das Smart Tool kann problemlos mit Alexa, Google Assistant oder Microsoft Cortana verbunden werden und funktioniert auf jedem browserbasierten Betriebssystem wie Laptops oder Tablets. Die Sprachassistenten verarbeiten die SIGNS Daten in Echtzeit und können SIGNS antworten.
Ausgeklügelte Algorithmen erleichtern den Alltag mit Cochlea-Implantaten. Sie ermöglichen stark schwerhörigen und sogar tauben Menschen, räumlich zu hören. Das macht Gespräche in großen Menschenmengen einfacher und hilft auch im Straßenverkehr.
Schätzungen zufolge werden in Deutschland jedes Jahr etwa 5.000 Cochlea-Implantate (CI) eingesetzt. Derartige Implantate sind nicht auf die Umwandlung von Schall durch das Innenohr angewiesen. Sie wandeln von Mikrofonen aufgefangene Geräusche in elektrische Impulse um, mit denen sie den Hörnerv direkt stimulieren. Einem interdisziplinären Forschungsteam der Technischen Universität München ist es gelungen, die CI so weiterzuentwickeln, dass sie räumliches Hören verbessern können. Gefördert wurde es dabei vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.
AudioLink / Stefan Geschwind Lang erwartet – endlich da!
Wir schreiben das Jahr 2019… ganz SONNETsen ist am Hoffnung-Aufgeben, dass der AudioLink jemals herauskommt. Ganz SONNETsen? NEIN: Ein von unbeugsamen Patienten bevölkertes Grüppchen hat nie die Hoffnung aufgegeben und darf sich nun am AudioLink erfreuen.
Was ist der AudioLink?
Mit dem AudioLink hat Med-El für den SONNET Sprachprozessor ein Gerät versprochen, welches eine kabellose Verbindung zu Geräten über Klinken-Kabel oder Bluetooth ermöglicht – und ebenso als externes Mikrofon verwendet werden kann.
Seit meiner ersten Implantation im November 2016 war mir dies bekannt – wie sich herausstellte wohl schon einige Jahre früher mit der Veröffentlichung des SONNETs – dass es dieses Zubehörteil im Rahmen einer Aktion kostenfrei via Gutschein geben soll und als technikaffiner Mensch wollte ich mir dies nicht entgehen lassen.

Unter dem Namen »earis®« stellt die Humantechnik GmbH derzeit ein in der Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer IDMT in Oldenburg entwickeltes TV-Hörsystem vor. Zu sehen ist der Kinnbügel-Kopfhörer.  Foto: Humantechnik GmbH.Einfach zum persönlichen Wohlklang mit dynamischen Hörprofilen
Der Institutsteil Hör-, Sprach- und Audiotechnologie des Fraunhofer IDMT in Oldenburg entwickelt Algorithmen für Hörprofile, die sich automatisch und dynamisch an das akustische Eingangssignal anpassen. Trägern von Hörhilfen, Kopfhörern und Hearables ermöglicht dies einen einfachen Weg zu persönlichem Wohlklang und guter Sprachverständlichkeit. Die Humantechnik GmbH aus Weil am Rhein präsentiert diese gemeinsam weiterentwickelte Technologie aktuell in einem neuen Kinnbügel-Kopfhörer für häusliche Anwendungen.

Bild: Unter dem Namen »earis®« stellt die Humantechnik GmbH derzeit ein in der Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer IDMT in Oldenburg entwickeltes TV-Hörsystem vor. Zu sehen ist der Kinnbügel-Kopfhörer. Foto: Humantechnik GmbH.

Quellenangabe: Nach einem Jahr im täglichen Einsatz ist die Leitstellen-Software der Corevas bereit für den bundesweiten Einsatz
Die Corevas und ihre Partner haben seit 2018 EmergencyEye® und weitere Werkzeuge entwickelt, die es den Hilfskräften ermöglichen schneller, besser und effizienter zu helfen. Nun bleibt es den Entscheidungsträgern überlassen, die Innovationen der Corevas für die Notfallkommunikation zu nutzen.

EmergencyEye® zum Erleben und für Jeden

Bei dem Festival "Zukunft_Gesundheit_Digital" der Landesregierung Baden-Württemberg in Tuttlingen am 19.07.19 präsentiert Corevas mit EmergencyEye® eines der Schwerpunktthemen.

Bild: Quellenangabe: "Corevas GmbH & CO.KG/Corevas GmbH & Co.KG"

logo_induJunge Menschen hören gerne laute Musik. Über Smartphon oder MP3 Player lassen sie sich stundenlang, im wahrsten Sinne des Wortes ohrenbetäubende Klangwelten in die Ohren schallen. Spätere Hörschäden sind nicht selten die Folge. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die Internationale Fernmeldeunion (ITU) haben nun einen neuen Standard, den WHO-ITU H.870-Standard entwickelt, der junge Menschen vor Hörschäden durch das Konsumieren von lauter Musik schützen soll. Nach den Vorstellungen der WHO, sollen die Hersteller von Audiogeräten diesen Standard freiwillig in ihren Geräten anwenden.
Die Empfehlung ITU-T H.870 beschreibt die Anforderungen an sichere Hörgeräte und -systeme. Sie bezieht sich auf persönliche / tragbare Audiosysteme, insbesondere solche zum Abspielen von Musik.

Trotz leistungsstarker Parameter misst dieser Ein-Wege-MEMS-Lautsprecher gerade einmal 3 Millimeter. Fraunhofer ISITErste leistungsstarke und integrierte MEMS-Lautsprecher auf der DAGA 2018
Die Fraunhofer-Institute für Digitale Medientechnologie IDMT und Siliziumtechnologie ISIT stellen auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Akustik (DAGA) vom 19. bis 22. März 2018 in München der Fachwelt die ersten integrierten Miniaturlautsprecher auf MEMS-Basis vor. Diese sollen zukünftig für die qualitative Sprach- und Musikwiedergabe in mobilen Kommunikationsgeräten, Kopfhörern und Hörgeräten eingesetzt werden. Bei einer Fläche von gerade einmal 4x4 Millimetern decken sie als Ein-Wege-System den Frequenzbereich von 20 Hz bis 20 kHz ab und erzielen bei der In-Ohr-Anwendung einen Schalldruckpegel von 110 dB. Mit einer Reduzierung der Bandbreite sind sogar bis zu 135 dB möglich.

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