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Die CIV NRW News online
Die CIV NRW News ist die Verbandszeitschrift des Cochlea Implantat Verband NRW e.V. -
gemeinnütziger Selbshilfeverband in der DCIG e.V.

Prinzipieller Aufbau der ultraschallbasierten Energieversorgung und Kommunikation. © Fraunhofer IBMTWissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Biomedizinische Technik IBMT in Sulzbach (Saarland) haben einen Demonstrator entwickelt, der aktive Implantate drahtlos via Ultraschall mit Energie versorgt. Die Technologie ist eine Alternative zur Energieversorgung mit Batterie und Induktion. Sie kommt platzsparend ohne integrierte Batterien aus und ist effizienter als eine induktive Energieübertragung: Ultraschallwellen dringen leichter durch das Metallgehäuse der Implantate als elektromagnetische Wellen – die Reichweite im Körper ist größer. Die Ultraschallwellen können auch Informationen bidirektional übertragen – zum Beispiel die Temperatur des Implantats oder Angaben zur Art und Stärke der elektrischen Stimulation.

Julia Görtz hat uns gebeten, ihr zu helfen, Teilnehmer für ihre Studie zu finden. Die Studie befasst sich mit dem Vergleich des Richtungshörens bei Normalhörenden
und bei bilateral versorgten Cochlea-Implantat-Trägern in Ruhe und im Störlärm.
Ziel ist es, herauszufinden, inwiefern das Cochlea-Implantat das Ohr und die für das Richtungshören wichtige Ohrmuschel ersetzen kann. Wie gut ist das Richtungshören bei CITrägern und lässt sich im Verlauf der Studie schon ein Trainingseffekt erkennen?
Die Untersuchungszeit wird insgesamt etwa 60 Minuten einnehmen. In dieser Zeit wird mit Ihnen eine ausführliche Diagnostik zum Richtungshören in Ruhe und im Störlärm durchgeführt.
Außerdem gibt es einen Teil, in dem Ihnen beide Ohren zur Verfügung stehen und einen Teil, in dem ihr persönlich für schlechter empfundenes Ohr „abgeschaltet“ wird. Im Allgemeinen wird an Ihrem Cochlea-Implantat für die Untersuchung keine Veränderung vorgenommen.
Aufklärung und Studieninformation als PDF File >>>

Titel der Studie: Richtungshören bilateral versorgter Cochlea-Implantat-Träger
Organisation: Klinische Linguistik, Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaften
Projektleiter: Prof. Dr. Martina Hielscher Fastabend
(Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! / 0521 106-5324)
Dr. rer. nat. Thomas Hermann
(Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! / 0521 106-12140)
Untersucher: Julia Kathrin Görtz

(v.l.n.r.): Professor Dr. Götz Schade, Professor Dr. Peter Kummer und Professor Dr. Dirk Mürbe diskutierten und informierten über die Erkennung frühkindlicher Hörstörungen.Die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie e.V. (DGPP) am Universitätsklinikum Regensburg (UKR) beschäftigt sich im Schwerpunkt mit frühkindlichen Hörstörungen und deren Heilungschancen.
Ein Baby reagiert auf die Stimme seiner Mutter. Für die meisten völlig normal. Für Claudia H. (Name geändert) ist es aber immer noch etwas Besonderes, dass ihr kleiner Lukas (Name geändert) sie ansieht und reagiert, wenn sie seinen Namen sagt.
Als Claudia schwanger wurde, stellte man im ersten Schwangerschaftsdrittel fest, dass sie sich mit dem humanen Cytomegalievirus (CMV) infiziert hatte. Wie mehr als die Hälfte aller jungen Mütter hatte auch Claudia vor ihrer Schwangerschaft noch keine CMV-Infektion durchlebt und deshalb keine Antikörper dagegen entwickelt. Drei aufeinanderfolgende Infusionen mit einem Antikörper-Serum sollten nun die Infektion bekämpfen und die Übertragung des Virus auf das ungeborene Kind verhindern, denn eine pränatale Ansteckung kann schwere Folgen für das Kind haben:

Grafik: Universität MagdeburgNeurowissenschaftliche Studie führt zu neuen Ansätzen beim Spracherwerb

Unser Gehirn ist in der Lage, fehlende äußere Belohnung durch ein inneres Signal zu simulieren und so das Erlernen neuer Informationen selbstgesteuert zu verstärken. Zu diesem Ergebnis kommt ein internationales Team von Psychologen und Neurowissenschaftlern der Universitäten Magdeburg und Barcelona, Spanien. Die Ergebnisse wurden soeben in eLife, einer renommierten Fachzeitschrift für Lebenswissenschaften, veröffentlicht.

"Soziale Innovationen“ gelten als die neue Antwort auf drängende gesellschaftliche Probleme unserer Zeit. Mit neuen Ideen und in neuen Organisations- und Kooperations¬formen können sie zu einer integrativen, nachhaltigen und intelligenten Wirtschaft beitragen. Welche Akteure hier mitspielen, welche Rollen und Funktionen sie im sozialen Innovationsgeschehen einnehmen, hat das Institut Arbeit und Technik (IAT / Westfälische Hochschule) im Rahmen des EU-Projektes SI-Drive untersucht.

Die JHV 2016des CIV NRW e.V._5Selbsthilfegruppen sind für junge und alte Menschen von großer Bedeutung. Sie können manchmal sogar wichtiger sein als Ärzte und Psychologen. Dieser Meinung ist nahezu jeder zweite Deutsche (47 Prozent), so das Ergebnis einer aktuellen Umfrage der DAK-Gesundheit. Dafür hat das Forsa-Institut mehr als 1.000 Menschen in Deutschland befragt. Besonders wichtig ist der Austausch bei Depressionen und anderen psychischen Erkrankungen, aber auch bei lebensbedrohlichen Krankheiten wie Krebs.

Katharina Schmidt (li.) hat das Diagnostik-System mitentwickelt und bereits mit 100 Grundschüler_innen getestet.  Piet Meyer/Jade HSWissenschaftler_innen der Jade Hochschule haben ein weltweit einmaliges Diagnostik-System entwickelt, mit dem gemessen werden kann, ob und wie gut Kinder hören können, aus welcher Richtung ein Geräusch kommt. Dieses System wird jetzt an sechs Uni-Kliniken installiert, um in den kommenden drei Jahren mehr als 45.000 Normdaten zu sammeln. Fraglich ist: Lernen wir das Hören so wie wir die Sprache erlernen? Gibt es besondere Faktoren, die die Entwicklung des Richtungshörens beeinflussen? Das Richtungshören ist für Kinder zum Beispiel für die Sicherheit im Alltag wichtig, weil mögliche Gefahrenquellen beispielsweise im Straßenverkehr besser geortet werden können.

Die Experimente zum Cocktailparty-Effekt wurden in einem schallisolierten Raum durchgeführt. © IfADo/kemmlerBei manchen Gelegenheiten möchte man die Ohren gern überall gleichzeitig haben. Wem das besser gelingt und was so schwer daran ist, untersuchen Forscherinnen und Forscher vom Leibniz-Institut für Arbeitsforschung und kommen so dem Cocktailparty-Effekt auf die Schliche.

Bei Geburtstagsfeiern, Grillfesten oder Cocktailpartys kommt es darauf an, die Ohren möglichst überall zu haben und doch vom Gespräch mit dem Gegenüber nichts zu verpassen. Dabei wird die Unterhaltung aus einer Vielzahl von Nebengeräuschen herausgefiltert. Und falls plötzlich der Nachbar aus einiger Entfernung den Namen ruft, wandert die Aufmerksamkeit rasch dorthin. Diese „selektive Aufmerksamkeit“ ist dem sogenannten Cocktailparty-Effekt zu verdanken.

MED-EL startet auf der CI2016 im kanadischen Toronto seine neue Reihe „Inside Story“. Als einer der weltweit führenden Hersteller von Hörimplantat-Lösungen gibt das Unternehmen damit erstmals Einblicke in die neuesten Forschungsarbeiten internationaler Experten rund um das Thema Cochleaimplantate. Die CI2016 vom 11. bis 14. Mai ist die 14. Internationale Konferenz für Cochleaimplantate und andere implantierbare Technologien – sie gilt als weltweit größte wissenschaftliche Zusammenkunft dieser Art. Die Konferenz wird von der American Cochlear Implant Alliance (ACIA) und dem Sunnybrook Health Sciences Centre der Universität Toronto mitorganisiert.

Die Projektgruppe: v.l.n.r. Dr. Iris Nomikou, Prof. Dr. Katharina Rohlfing, Prof. Dr. Joanna Rączaszek-Leonardi, Alicja Radkowska und Giuseppe Leonardi.DFG fördert Universitäten Paderborn und Warschau
Ein neues Gemeinschaftsprojekt der Universitäten Paderborn und Warschau untersucht den Spracherwerb bei Kleinkindern. Im Fokus stehen die Prinzipien des gesellschaftlichen Miteinanders und der Umgebung, die zu den ersten Worten der Kinder führen. Insbesondere geht es auch darum, wie Wortbedeutungen mit Handlungen verknüpft und entsprechend eingeprägt werden. Das „Early semantic development” (EASE), so der Projektname, wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Nationalen Wissenschaftszentrum (Narodowe Centrum Nauki – NCN) in Polen gefördert. Insgesamt wird eine Fördersumme von rund 450.000 Euro investiert.

Zu der, von uns veröffentlichten Pressemitteilung

MHH-Forscher belegen Zusammenspiel von Sinnen und Kognition

hier zu finden: http://www.civ-news.de/wissen/forschung/230-h%C3%B6ren-und-denken-sind-eng-verbunden.html

wurde von Prof. Dr. Christian Rathmann, Uni Hamburg eine Stellungnahme veröffentlicht.
Sie finden diese hier:
https://www.idgs.uni-hamburg.de/images/stellungsnahme-rathmann/rathmann-stellungsnahme-04-2016.pdf

Prof. Dr. Christian Rathman ist Leiter des Instituts für Deutsche Gebärdensprache und Kommunikation Gehörloser

 

Wenn es rauscht im Ohr: Prof. Dr. Christo PantevWeltweiter Tag gegen Lärm (27.04.) sensibilisiert für Gefahren konstanter Lärmbelastung / In Münster entwickeln Mediziner auf Basis neurowissenschaftlicher Studien eine App gegen das Störgeräusch

Ob laute Musik über In-Ohr-Kopfhörer oder eine Geräuschkulisse am Arbeitsplatz: Lärm ist ein ständiger Begleiter. Beinahe überall ist man einer konstanten Lärmbelastung ausgesetzt – teilweise bis zu 100 dB. „Das ist eine immense Belastung für das Ohr“, weiß Prof. Dr. Christo Pantev, Direktor des Instituts für Biomagnetismus und Biosignalanalyse an der Medizinischen Fakultät Münster. Gemeinsam mit Prof. Dr. Claudia Rudack, Direktorin der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde des UKM (Universitätsklinikum Münster), forscht er seit Langem über die Gefahren konstanter Lärmbelastung, die in diesem Jahr Motto des weltweiten Tags gegen Lärm (27.04.) sind.

Prof. Dr. Dr. Birger Kollmeier, Oldenburger Hörforscher und Leiter des Exzellenzclusters Hearing4allHerausragende Hörforschung: Der Exzellenzcluster Hearing4all war bei dem Wettbewerb „Spitzenforschung in Niedersachsen“ des Niedersächsischen Wissenschaftsministeriums und der VolkswagenStiftung erfolgreich. Mit der Fördersumme in Höhe von einer Million Euro wollen die Wissenschaftler aus Oldenburg und Hannover neue Forschungsfelder erschließen – und so zugleich die Chancen auf eine Verlängerung des Clusters im Nachfolgeprogramm der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern erhöhen.

„Mit diesem Programm fördern wir Forschungsprojekte niedersächsischer Spitzenwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler und machen die niedersächsischen Hochschulen noch attraktiver. Gleichzeitig bringen wir die Hochschulen mit diesem Programm in eine gute Startposition für den kommenden bundesweiten Exzellenzwettbewerb“, sagte Niedersachsens Wissenschaftsministerin Dr. Gabriele Heinen-Kljajić.

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