Die CIV NRW News online
Die CIV NRW News ist die Verbandszeitschrift des Cochlea Implantat Verband NRW e.V. -
gemeinnütziger Selbshilfeverband in der DCIG e.V.

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Lass´ sehen, was Du sagst!
Sa Apr 13 @10:00 - 17:00
Erlebnisreise Schwerhörigkeit
Sa Mai 04 @10:00 - 17:00
Mal Dich Frei - Workshop Malen

Katharina Schmidt (li.) hat das Diagnostik-System mitentwickelt und bereits mit 100 Grundschüler_innen getestet.  Piet Meyer/Jade HSWissenschaftler_innen der Jade Hochschule haben ein weltweit einmaliges Diagnostik-System entwickelt, mit dem gemessen werden kann, ob und wie gut Kinder hören können, aus welcher Richtung ein Geräusch kommt. Dieses System wird jetzt an sechs Uni-Kliniken installiert, um in den kommenden drei Jahren mehr als 45.000 Normdaten zu sammeln. Fraglich ist: Lernen wir das Hören so wie wir die Sprache erlernen? Gibt es besondere Faktoren, die die Entwicklung des Richtungshörens beeinflussen? Das Richtungshören ist für Kinder zum Beispiel für die Sicherheit im Alltag wichtig, weil mögliche Gefahrenquellen beispielsweise im Straßenverkehr besser geortet werden können.

Die Experimente zum Cocktailparty-Effekt wurden in einem schallisolierten Raum durchgeführt. © IfADo/kemmlerBei manchen Gelegenheiten möchte man die Ohren gern überall gleichzeitig haben. Wem das besser gelingt und was so schwer daran ist, untersuchen Forscherinnen und Forscher vom Leibniz-Institut für Arbeitsforschung und kommen so dem Cocktailparty-Effekt auf die Schliche.

Bei Geburtstagsfeiern, Grillfesten oder Cocktailpartys kommt es darauf an, die Ohren möglichst überall zu haben und doch vom Gespräch mit dem Gegenüber nichts zu verpassen. Dabei wird die Unterhaltung aus einer Vielzahl von Nebengeräuschen herausgefiltert. Und falls plötzlich der Nachbar aus einiger Entfernung den Namen ruft, wandert die Aufmerksamkeit rasch dorthin. Diese „selektive Aufmerksamkeit“ ist dem sogenannten Cocktailparty-Effekt zu verdanken.

MED-EL startet auf der CI2016 im kanadischen Toronto seine neue Reihe „Inside Story“. Als einer der weltweit führenden Hersteller von Hörimplantat-Lösungen gibt das Unternehmen damit erstmals Einblicke in die neuesten Forschungsarbeiten internationaler Experten rund um das Thema Cochleaimplantate. Die CI2016 vom 11. bis 14. Mai ist die 14. Internationale Konferenz für Cochleaimplantate und andere implantierbare Technologien – sie gilt als weltweit größte wissenschaftliche Zusammenkunft dieser Art. Die Konferenz wird von der American Cochlear Implant Alliance (ACIA) und dem Sunnybrook Health Sciences Centre der Universität Toronto mitorganisiert.

Die Projektgruppe: v.l.n.r. Dr. Iris Nomikou, Prof. Dr. Katharina Rohlfing, Prof. Dr. Joanna Rączaszek-Leonardi, Alicja Radkowska und Giuseppe Leonardi.DFG fördert Universitäten Paderborn und Warschau
Ein neues Gemeinschaftsprojekt der Universitäten Paderborn und Warschau untersucht den Spracherwerb bei Kleinkindern. Im Fokus stehen die Prinzipien des gesellschaftlichen Miteinanders und der Umgebung, die zu den ersten Worten der Kinder führen. Insbesondere geht es auch darum, wie Wortbedeutungen mit Handlungen verknüpft und entsprechend eingeprägt werden. Das „Early semantic development” (EASE), so der Projektname, wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Nationalen Wissenschaftszentrum (Narodowe Centrum Nauki – NCN) in Polen gefördert. Insgesamt wird eine Fördersumme von rund 450.000 Euro investiert.

Zu der, von uns veröffentlichten Pressemitteilung

MHH-Forscher belegen Zusammenspiel von Sinnen und Kognition

hier zu finden: http://www.civ-news.de/wissen/forschung/230-h%C3%B6ren-und-denken-sind-eng-verbunden.html

wurde von Prof. Dr. Christian Rathmann, Uni Hamburg eine Stellungnahme veröffentlicht.
Sie finden diese hier:
https://www.idgs.uni-hamburg.de/images/stellungsnahme-rathmann/rathmann-stellungsnahme-04-2016.pdf

Prof. Dr. Christian Rathman ist Leiter des Instituts für Deutsche Gebärdensprache und Kommunikation Gehörloser

 

Wenn es rauscht im Ohr: Prof. Dr. Christo PantevWeltweiter Tag gegen Lärm (27.04.) sensibilisiert für Gefahren konstanter Lärmbelastung / In Münster entwickeln Mediziner auf Basis neurowissenschaftlicher Studien eine App gegen das Störgeräusch

Ob laute Musik über In-Ohr-Kopfhörer oder eine Geräuschkulisse am Arbeitsplatz: Lärm ist ein ständiger Begleiter. Beinahe überall ist man einer konstanten Lärmbelastung ausgesetzt – teilweise bis zu 100 dB. „Das ist eine immense Belastung für das Ohr“, weiß Prof. Dr. Christo Pantev, Direktor des Instituts für Biomagnetismus und Biosignalanalyse an der Medizinischen Fakultät Münster. Gemeinsam mit Prof. Dr. Claudia Rudack, Direktorin der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde des UKM (Universitätsklinikum Münster), forscht er seit Langem über die Gefahren konstanter Lärmbelastung, die in diesem Jahr Motto des weltweiten Tags gegen Lärm (27.04.) sind.

Prof. Dr. Dr. Birger Kollmeier, Oldenburger Hörforscher und Leiter des Exzellenzclusters Hearing4allHerausragende Hörforschung: Der Exzellenzcluster Hearing4all war bei dem Wettbewerb „Spitzenforschung in Niedersachsen“ des Niedersächsischen Wissenschaftsministeriums und der VolkswagenStiftung erfolgreich. Mit der Fördersumme in Höhe von einer Million Euro wollen die Wissenschaftler aus Oldenburg und Hannover neue Forschungsfelder erschließen – und so zugleich die Chancen auf eine Verlängerung des Clusters im Nachfolgeprogramm der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern erhöhen.

„Mit diesem Programm fördern wir Forschungsprojekte niedersächsischer Spitzenwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler und machen die niedersächsischen Hochschulen noch attraktiver. Gleichzeitig bringen wir die Hochschulen mit diesem Programm in eine gute Startposition für den kommenden bundesweiten Exzellenzwettbewerb“, sagte Niedersachsens Wissenschaftsministerin Dr. Gabriele Heinen-Kljajić.

Mithilfe von Elektroden kann Prof. Dr. Sarah Verhulst bei einer Testperson Hirnstammpotenziale messenOldenburg. EU-Spitzenförderung für eine junge Oldenburger Hörforscherin: Prof. Dr. Sarah Verhulst, Juniorprofessorin im Exzellenzcluster „Hearing4all“, erhält einen mit 1,5 Millionen Euro dotierten „Starting Grant“ des Europäischen Forschungsrats (ERC). Mit einer vergrößerten Arbeitsgruppe möchte Verhulst in den kommenden fünf Jahren eine Diagnose und Therapie auch für solche Hörschäden entwickeln, die durch Lärm hervorgerufen und bei bisherigen Hörtests nicht erkannt werden.

(Bild: Mithilfe von Elektroden kann Prof. Dr. Sarah Verhulst bei einer Testperson Hirnstammpotenziale messen, die als Antwort auf Schallwellen auftreten. Die Ergebnisse helfen ihr, eine besonders genaue Diagnose der Hörstörung zu stellen.)

Beispiele Virtuelle Begleitung Foto: Hochschule Rhein-Waal/Projekt MobileProjekt Mobile informiert Verkehrsbetriebe auf der Fachmesse und Kongress „new mobility“ in Leipzig

Kleve/Kamp-Lintfort, 12. April 2016: Aus Sicht der Verkehrsbetriebe stellen sich Fragen zur Barrierefreiheit aufgrund einer Novellierung des Personenbeförderungsgesetzt (PBefG). Das verlangt in §8 III Nr.3 PBefG für die Belange der in ihrer Mobilität oder sensorisch eingeschränkten Menschen für die Nutzung des ÖPNV bis zum 1. Januar 2022 eine „vollständige Barrierefreiheit“ zu erreichen. Offene Fragen wie: „Wann kommt mein Bus? Hat er Verspätung? Sitze ich in der richtigen Bahn? Wo kann ich umsteigen, ohne Treppen steigen zu müssen? Wann muss ich eigentlich aussteigen? Wie komme ich weiter, ohne lesen zu können?“ könnten bald beantwortet werden.

MHH-Forscher belegen Zusammenspiel von Sinnen und Kognition

Angeborene Gehörlosigkeit führt zu Anpassungen von kognitiven Funktionen und fordert eine individualisierte Therapie / Veröffentlichung in „Lancet Neurology“

Die Frage der Beziehung zwischen Sinnes-Erfahrungen und kognitiven Fähigkeiten ist so alt wie die Philosophie. Dynamik bekommt diese Diskussion nun durch neueste Forschungsergebnisse aus der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Ausgangspunkt war die Tatsache, dass durch die Versorgung von gehörlosen Kindern mit Innenohrprothesen (Cochlea-Implantaten) ein Hördefizit zwar kompensiert werden kann, aber fast ein Drittel der Kinder erreicht trotz früher Versorgung nicht die Erwartungen der Kliniker hinsichtlich ihres Erwerbs an Sprachverständnis.
Hörverlust in der Kindheit hat auch nicht-auditive Konsequenzen

Neue Studie zum Wohlbefinden am Ende des Lebens von Wissenschaftlern der Humboldt-Universität zu Berlin zusammen mit einem internationalen Team veröffentlicht

In den letzten Jahren vor dem Tod nimmt das Wohlbefinden häufig stark ab. Doch wer mit mehr sozialen Werten in die letzte Phase des Lebens geht und auch bei einem schlechten Gesundheitszustand sozial aktiv bleibt, dem geht es besser, besagt eine neue Studie. Häufig beginnt das Wohlbefinden von Menschen bereits einige Jahre vor ihrem Tod rapide abzunehmen. Warum hierbei jedoch große Unterschiede zwischen den Betroffenen bestehen, ist bislang wissenschaftlich nicht genau geklärt. Dass der Gesundheitszustand für das Wohlbefinden gerade am Ende des Lebens zentral ist, ist offensichtlich.

Eine RUB-Studie zeigt: In vielen Ländern der Welt werden Neugeborene nicht oder nur unzureichend auf Hörstörungen gescreent. Dabei hängt der Erfolg einer Behandlung von einer frühen Diagnose ab. Bleibt diese aus, hat das weitreichende negative Auswirkungen auf das Leben der Kinder. Darauf machen die Wissenschaftler zum Welttag des Hörens am 3. März 2016 aufmerksam.

Untersuchung direkt nach der Geburt

Die Studie von Prof. Dr. Katrin Neumann zeigt, dass gerade in Entwicklungsländern Nachholbedarf besteht, was die Diagnose und Behandlung von Hörstörungen angeht. Die Medizinerin leitet die Phoniatrie und Pädaudiologie des St. Elisabeth-Hospitals in Bochum. Ihr Ziel ist eine weltweite Standardisierung von Hörtest für Neugeborene.

Wissenschaftler sammeln Daten aus über 151 Ländern

Forscherteam nutzt Tinnitus-App für neue Studie

Der aktuelle Gefühlszustand hat Einfluss auf das Belastungsempfinden von Tinnitus-Patienten. Dies hat jetzt ein Forscherteam der Universitäten Regensburg, Ulm und Witten/Herdecke nachgewiesen. Bislang war lediglich bekannt, dass Stress mit Tinnitus zusammenhängt. Für ihre neuen Untersuchungen nutzten die Wissenschaftler die Smartphone-App „TrackYourTinnitus“ (www.trackyourtinnitus.org). Die Ergebnisse ihrer Studie wurden in der renommierten Fachzeitschrift „Scientific Reports“ veröffentlicht (DOI: 10.1038/srep20382).

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