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Die CIV NRW News online
Die CIV NRW News ist die Verbandszeitschrift des Cochlea Implantat Verband NRW e.V. -
gemeinnütziger Selbshilfeverband in der DCIG e.V.

Foto: TU IlmenauIm Forschungsprojekt „TWO!EARS“ haben Wissenschaftler in einem internationalen Konsortium ein Testsystem entwickelt, das wesentliche Aspekte des menschlichen Hörens nachahmt. Bei bisherigen Modellen des Hörens wurden vorwiegend die Schallsignale an den beiden Ohren ausgewertet.

Das im TWO!EARS-Projekt entwickelte System hingegen simuliert die viel komplexere auditive Wahrnehmung des Menschen, die ihrerseits mit dem gesamten Sinnesapparat verwoben ist. Dabei wertet es nicht nur akustische Signale aus, sondern zum Beispiel auch Informationen, die durch das Sehen oder durch Bewegung gewonnen werden, und auch bereits vorhandenes, angelerntes Wissen über die Welt. Das Testsystem wurde dabei in zwei Ausführungsarten umgesetzt: in Form einer virtuellen Umgebung und für den Einsatz in einem Roboter.

© RUB, Roberto SchirdewahnProf. Dr. Dorothea Kolossa und Mahdie Karbasi von der Arbeitsgruppe Kognitive Signalverarbeitung der Ruhr-Universität Bochum (RUB) haben eine Methode entwickelt, mit der sie die Sprachverständlichkeit in lauten Umgebungen vorhersagen können. Die Ergebnisse aus ihren Tests sind genauer als die einer bisher angewendeten Standardmethode. Sie können helfen, den Entwicklungsprozess für Hörgeräte zu vereinfachen. Die Forschungsarbeit war Teil des von der EU geförderten Projektes „Improved Communication through Applied Hearing Research“, das kurz „I can hear“ genannt wird.
Bild: Am Computer mussten die Probanden die Verständlichkeit von Wörtern bewerten. © RUB, Roberto Schirdewahn

Auf der Hannover Messe präsentiert die Medizinische Hochschule Hannover das Operationssystem RoboJig™ für Cochlea-Implantationen, das die MMH zusammen mit der HörSys GmbH und Partnern entwickelt haben.

So wird bei der Cochlea-Implantation ein dünner Kanal gebohrt und mit einem an der MHH entwickelten Insertionstool die Elektrode präzise in die Hörschnecke eingeführt. Eine Miniaturhalterung für die Bohrschablone (Engl. "Jig") verhindert ein Abweichen vom geplanten Bohrkanal.

Hannover Messe: 24. - 28. April 2017, täglich, 09.00 - 18.00 Uhr

Dr. Anna Warzybok forscht in der Abteilung Medizinische Physik und im Exzellenzcluster „Hearing4all“ der Universität Oldenburg. Foto: Universität Oldenburg - DFG fördert neues Oldenburger Forschungsprojekt
Hörgeschädigte verschiedener Länder testen, klinische Standards vereinheitlichen und damit eine international optimale Versorgung mit Hörhilfen befördern – das ist das Ziel der Oldenburger Physikerin und Hörforscherin Dr. Anna Warzybok. Die Postdoktorandin, die in der Abteilung Medizinische Physik der Fakultät VI Medizin und Gesundheitswissenschaften und im Exzellenzcluster „Hearing4all“ der Universität Oldenburg forscht, erhält dafür rund 500.000 Euro von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

Bild: Dr. Anna Warzybok forscht in der Abteilung Medizinische Physik und im Exzellenzcluster „Hearing4all“ der Universität Oldenburg. Foto: Universität Oldenburg

Histologischer Schnitt durch die Großhirnrinde.Triple-transgenes Mausmodell mit Martinotti-Zellen in ... Abbildung: staiger/witteNeue Erkenntnisse aus der Sinnesforschung im SFB 889: Forscherteam der UMG klärt weitere Details zur synaptischen Verschaltung der Großhirnrinde. Veröffentlicht in Nature Communications.

(umg) Was auch immer wir über Augen, Ohren, Nase oder Haut an Informationen sammeln, steht uns nur dann für Entscheidungsprozesse oder zielgerichtetes Verhalten zur Verfügung, wenn Sinnesreize von unserem Gehirn bewusst wahrgenommen und weiter verarbeitet werden können. Dafür müssen Sinnesreize vor allem wohl dosiert im Gehirn ankommen. Zu viel Erregung würde im Extremfall „Epilepsie“ bedeuten, zu viel Hemmung „Bewusstlosigkeit“, beides sind Zustände, die mit Sinneswahrnehmungen, Lernen und motiviertem Verhalten unvereinbar sind. Wie genau jedoch die zellulären Mechanismen funktionieren, die etwas mit der Herstellung einer wichtigen „Balance“ zwischen Erregung und Hemmung in der Weitergabe von Sinnesreizen zu tun haben, ist noch nicht abschließend verstanden.

Zum 15. Leipziger Symposium zur Kinder- und Jugendstimme diskutieren rund 500 Wissenschaftler und Musikpädagogen aus ganz Deutschland vom 24. bis 26. Februar über das „Bezugssystem Stimme“. In den Vorträgen und Workshops geht es unter anderem um die Bedeutung der Stimme beim Aufbau und der Pflege von Beziehungen zu anderen Menschen, den Bezug zur eigenen Stimme und um die Rolle der Stimme in der Musiktherapie wie im Kinderchor. Des Weiteren werden Schutz- und Präventionsprojekte zur Vorbeugung sexueller Übergriffe im Zusammenhang mit Stimmbildung, Gesangsunterricht oder Stimmtherapie vorgestellt.

Dr.Tobias Moser - Foto: MPIbpc/Böttcher-GajewskiProf. Dr. Tobias Moser, Direktor des Instituts für Auditorische Neurowissenschaften, Sprecher des Sonderforschungsforschungsbereichs SFB 889 „Zelluläre Mechanismen Sensorischer Verarbeitung“ an der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) und Leibniz-Preisträger 2015, ist einer der Träger des Ernst Jung-Preises für Medizin 2017. Die Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung zeichnet Prof. Moser aus für seine bahn-brechenden Arbeiten zur Signalübertragung im Innenohr sowie für seine innovativen Therapie-Konzepte zur Behandlung von Schwerhörigkeit. Er habe bedeutende Vorarbeit für die weitere anwendungsbezogene Erforschung seines Fachgebiets geleistet, so die Begründung der Stiftung.

Abbildung: Das Protein Otoferlin in den Sinneszellen des Innenohrs (links, in grün) ...  Quelle: Strenzke et al., EMBO J 2016.Der menschlichen Schwerhörigkeit auf der Spur:
Göttinger Hörforscher im Sonderforschungsbereich 889 identifizieren Ursache menschlicher Schwerhörigkeit. Zwei Publikationen in der Fachzeitschrift „EMBO Journal“.

(umg) Etwa 360 Millionen Menschen leiden nach Schätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) an Schwerhörigkeit. Noch ist zu wenig über die Funktion des Innenohrs bekannt, um eine Therapie zur Wiederherstellung des Hörvermögens zu entwickeln.

Die Ursachen für eine seltene erbliche menschliche Schwerhörigkeit haben jetzt Göttinger Hörforscher aufgedeckt. Menschen mit dieser ungewöhnlichen Hörstörung können zwar leise Töne fast genauso gut wahrnehmen wie Normalhörende, aber gesprochene Sprache kaum verstehen. Gleichbleibend laute Töne nehmen sie als leiser werdende Töne war. Das Hören ist „müde“.

Foto: Robert EmmerichEin Beispiel für andere Bundesländer?

Ein neuer Forschungs- und Praxisverbund ist am Start: „Inklusive Hochschule und barrierefreies Bayern“. Sechs Partner wirken daran mit; der Freistaat unterstützt sie mit einer halben Million Euro. Die Koordination liegt bei der Universität Würzburg.

Konzipiert wurde der neue Verbund von den Universitäten Würzburg und Bayreuth sowie der Technischen Hochschule Deggendorf und den Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Ansbach, Landshut und München.

Sein Ziel: Die durch Initiativen wie „Inklusive Hochschule“ oder „Bayern barrierefrei 2023“ angestoßenen Prozesse zusammenführen und wissenschaftlich begleiten. Dazu sollen die praxisorientierte Forschung ausgebaut, neue Lehrformen entwickelt, Netzwerke gebildet und Handlungsempfehlungen ausgesprochen werden.

Bildung und Gesundheit machen den Unterschied
In Deutschland engagieren sich Menschen aller Altersgruppen freiwillig oder ehrenamtlich. Die aktuellen Daten des Freiwilligensurvey 2014 zeigen, dass insgesamt 43,6 Prozent der Bevölkerung engagiert sind. Doch was Engagement begünstigt oder erschwert, kann sehr unterschiedlich sein. Eine besondere Rolle spielen die Bildung und die Gesundheit.

Engagement ist voraussetzungsvoll

Jade_logoOldenburg. Das Forschungsteam um Prof. Dr. Inga Holube und Prof. Dr. Jörg Bitzer von der Jade Hochschule sowie Dr. Markus Meis vom Hörzentrum Oldenburg erhält den Zuschlag für eine Ausschreibung der Hörgeräteindustrie (Hearing Industry Research Consortium). Mit ihrem Projektantrag setzte sich die Jade Hochschule gegen eine Vielzahl internationaler universitärer Forschungseinrichtungen durch.

Mit einem Volumen von 300.000 Dollar sollen im Laufe von zwei Jahren Messverfahren entwickelt und weiterentwickelt werden, mit denen die Kommunikation in Alltagsituationen und die damit verbundene Lebensqualität individuell erfasst werden können.

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)84 Prozent der Bundesbürger halten Forschung zu digitalen Medizinprodukten für wichtig / Wanka: "Wir wollen Technik stärker auf Patienten ausrichten"

84 Prozent der Bundesbürger halten die Forschung zu digitalen Medizinprodukten für wichtig oder sehr wichtig. 90 Prozent könnten sich sogar vorstellen, sich bei einer schwerwiegenden Erkrankung ein digitales Implantat einsetzen zu lassen. Das geht aus einer aktuellen Umfrage hervor, die das Meinungsforschungsinstitut forsa im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) durchgeführt hat. Das BMBF fördert die Gesundheitsforschung und startet heute zwei neue Innovationscluster, in denen intelligente Prothesen und Orthesen (äußeres Hilfsmittel zur Unterstützung des Körpers) sowie neue interaktive Mikroimplantate erforscht werden.

Verliert unser Gehirn Nervenzellen, kann es diesen Verlust selbst kaum kompensieren. Wissenschaftler und Ärzte hoffen daher, mit transplantierten Nervenzellen Schäden durch Verletzungen oder Krankheiten auszugleichen. Inwieweit sich die neuen Zellen in ein bestehendes Nervennetzwerk integrieren und dessen Aufgaben übernehmen können, ist jedoch unklar. Nun zeigen Wissenschaftler der Ludwig-Maximilians-Universität München, des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie und des Helmholtz Zentrums München in Mäusen, dass transplantierte embryonale Nervenzellen zu gleichwertigen Mitgliedern eines bestehenden Nervennetzwerks heranwachsen und die Aufgaben ihrer neuen Position vollständig übernehmen.

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