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Die CIV NRW News online
Die CIV NRW News ist die Verbandszeitschrift des Cochlea Implantat Verband NRW e.V. -
gemeinnütziger Selbshilfeverband in der DCIG e.V.

(c) Universität OldenburgEine neuartige Anwendung der elektrischen Hirnstimulation könnte Menschen mit Hörproblemen künftig helfen, Sprache auch bei starken Hintergrundgeräuschen besser zu verstehen. Ein Forscherteam um den Oldenburger Psychologen Prof. Dr. Christoph Herrmann setzte die sogenannte transkranielle elektrische Hirnstimulation so ein, dass einfache Sätze trotz Rauschens für Testpersonen verständlicher waren. Ihre Ergebnisse haben die Wissenschaftler aus Oldenburg, Lübeck und Salzburg in der Fachzeitschrift „Neuroimage“ veröffentlicht. Herrmann hat zudem für dieses Prinzip der Hirnstimulation ein Patent angemeldet.

Bildnachweis: Universität SiegenDie Universität Siegen digitalisiert in einem EU-Projekt die deutsche Gebärdensprache, um Gehörlose im Alltag zu unterstützen.

Als Daniela Escobar neulich im Baumarkt unterwegs war, sah sie zwei gehörlose Menschen. Sie wäre gern zu ihnen gegangen und hätte ihnen von dem internationalen Forschungsprojekt erzählt, in dem sie zurzeit an der Universität Siegen mitarbeitet. Aber Daniela Escobar kann keine Gebärdensprache und die beiden Gehörlosen hätten sie nicht verstanden. In dem von der EU geförderten Projekt entwickeln WissenschaftlerInnen einen Übersetzer, der in Echtzeit Gebärdensprache in Schrift und Schrift in Gebärdensprache umwandelt. Eins der Ziele ist es, eine App zu programmieren, mit der sich hörende und gehörlose Menschen in spontanen Situationen, wie im Baumarkt, ohne Dolmetscher verständigen können.
Bild: Die Forscher nutzen zur Digitalisierung der Gebärdenzeichen Handschuhe voller Sensoren. Ein Avatar auf einem Computer registriert die Bewegungen und stellt die Gebärden auf dem Bildschirm dar. Uni Siegen

Die 11. Internationale Konferenz der Tinnitus Research Initiative in Verbindung mit einem Abschlussmeeting des EU-geförderten COST TINNET- Projektes findet in diesem Jahr vom 14.-16. März 2018 in Regensburg statt.

Allein in Europa leiden ca. 40 Millionen Menschen an chronischem Tinnitus, also der dauerhaften subjektiven Wahrnehmung von Geräuschen oder Tönen ohne Vorhandensein einer Geräuschquelle. Diese Zahl verdeutlicht die Relevanz dieses medizinischen Bereichs, zu dem sich auf der 11. Internationalen Konferenz der Tinnitus Research Initiative bis zu 300 internationale Wissenschaftler diverser Fachgebiete, die mit dem interdisziplinären Feld der Tinnitusforschung korrelieren, sowie die führenden Ärzte auf dem Gebiet der Tinnitusbehandlung treffen.

StudieDeutsche könnten aufgrund von Hörverlust Zukunftschancen verpassen
< Fast die Hälfte der befragten Deutschen (47 %) stellen die Lautstärke der Mobilgeräte lauter als empfohlen ein. Am weitesten verbreitet ist dies unter Jugendlichen – so die Aussage der Mehrheit (67 %) der 18- bis 24jährigen
< 25 Prozent der Deutschen tragen keinen Gehörschutz, um ihr Vergnügen nicht zu mindern.
< Dieses Verhalten kann sich negativ auf die Teilhabe in einer Welt auswirken, die immer mehr von Stimme und Ton beherrscht wird.
< Start der „Hearing Matters“ Kampagne
Eine alarmierende Zahl von Deutschen setzt sich bewusst gefährlichen Geräuschpegeln aus und riskiert damit dauerhafte Hörschäden. Der Grund dafür: Sie wollen Veranstaltungen wie Konzerten oder Filmen uneingeschränkt erleben.
Dies sind die Ergebnisse der Studie „The State of Hearing“, die von Cochlear, Marktführer im Bereich implantierbarer Hörlösungen, in Auftrag gegeben wurde. Ziel der Befragung war, die Einstellung und das Verhalten der Menschen in Bezug auf das Hören zu untersuchen.

hsg-Logopädie-Professorin Dr. Kerstin Bilda startete Anfang Februar 2018 ein neues Forschungsprojekt ... Foto: hsg/Volker WiciokProf. Dr. Kerstin Bilda kann sich über eine weitere Förderung freuen. Die Professorin für Logopädie an der Hochschule für Gesundheit (hsg) in Bochum, die auch Vize-Präsidentin für den Bereich Forschung an der hsg ist, holte weitere Drittmittel an die Hochschule.

„Wir sind Verbundpartner des Projekts ‚Digitales Therapiesystem für hochgradig Hörgeschädigte‘ (THERESIA), das jetzt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Fachprogramm Medizintechnik in der Projektförderung zum Thema ‚Medizintechnische Lösungen für eine digitale Gesundheitsversorgung‘ eine Zuwendung erhielt“, sagte Dr. Kerstin Bilda, Professorin für Logopädie an der Hochschule für Gesundheit (hsg) in Bochum. Sie leitet das Teilvorhaben ‚Individualisiertes Hör- und Sprachtraining‘ innerhalb des Verbundprojekts, das mit etwa 350.000 Euro gefördert wird.

Bild: hsg-Logopädie-Professorin Dr. Kerstin Bilda startete Anfang Februar 2018 ein neues Forschungsprojekt. Foto: hsg/Volker Wiciok

BUZ: v. l. Projektleiter Tobias Lehmann, Mentor Prof. Dr.-Ing. Joachim Waßmuth (ISyM) und Entwicklungsleiter Dennis Kaupmann.  FH BielefeldGründungsprojekt der FH Bielefeld entwickelt neuartigen Gehörschutz / 627.000 Euro im Rahmen des Förderprogramms „EXIST Forschungstransfer“ / Weitere Partner aus der Industrie gesucht.

Bielefeld (fhb). Im Institut für Systemdynamik und Mechatronik (ISyM) der Fachhochschule Bielefeld ist das Gründungsprojekt HEA²R - Headset for Augmented Auditive Reality - gestartet. Im Projekt wird ein ganz neuer Gehörschutz mit zahlreichen Sonderfunktionen entwickelt, der die Mitarbeiter etwa im produzierenden Gewerbe bestmöglich schützen und gleichzeitig Arbeitsabläufe erleichtern soll. HEA²R wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds im Rahmen des Förderprogramms „EXIST Forschungstransfer“ mit insgesamt rund 627.000 Euro gefördert.

Bild: BUZ: v. l. Projektleiter Tobias Lehmann, Mentor Prof. Dr.-Ing. Joachim Waßmuth (ISyM) und Entwicklungsleiter Dennis Kaupmann. FH Bielefeld

 

Taube Kinder lernen Wörter schneller als hörende KinderIn Deutschland kommen jedes Jahr etwa 2000 Kinder schwerhörig oder taub zur Welt. Einigen von ihnen kann ein Cochlea-Implantat helfen. Bisher war jedoch unklar, welche Prozesse bei den Kindern beim Sprachlernen ablaufen, wenn sie damit später als ihre normalhörenden Altersgenossen beginnen - und warum sie darin unterschiedlich erfolgreich sind. Das Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften (MPI CBS) in Leipzig und das Universitätsklinikum Dresden haben nun herausgefunden, dass taube Kinder mit Cochlea-Implantat Wörter sogar schneller lernen als normalhörende. Diese Erkenntnis kann helfen, die Suche nach den Ursachen für die unterschiedlichen Spracherfolge zu verfeinern.
Bild: Die Wissenschaftler untersuchten mithilfe des EEG die Hirnströme der Kinder mit Cochlea-Implantaten während sie neue Wörter lernten. Foto: Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften

 

Im Rahmen dieses öffentlich-geförderten Projektes arbeiten die Hochschule für Gesundheit Bochum, die HNO-Klinik des St. Elisabeth-Krankenhauses der Ruhr-Universität Bochum, die Firma Kampmann Hörsysteme und die Firma Q2Web daran, die Hörrehabilitation zu verbessern.
Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines teletherapeutischen Hörtrainings. Damit das Trainingsprogramm den Bedürfnissen und Wünschen der späteren Zielgruppen entspricht, ist es unerlässlich diese in den Planungsprozess einzubeziehen.

Die Pianisten spielten eine Abfolge von Akkorden, die sie auf einem Bildschirm zu sehen bekamen. Dabei wurde mithilfe einer EEG-Kappe getestet, wie flexibel ihr Gehirn auf eingebaute Fehler reagiert.  Max-Planck-Institut für Kognitions- und NeurowissenschaftenDie Gehirne von Jazz- und Klassik-Pianisten ticken unterschiedlich
Musiker haben ein anderes Gehirn als Nicht-Musiker. Musik zu machen beansprucht ein kompliziertes Zusammenspiel verschiedener Fähigkeiten, das sich auch in stärker ausgeprägten Hirnstrukturen widerspiegelt. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften (MPI CBS) in Leipzig haben nun herausgefunden, dass sich diese Fähigkeiten viel feinabgestimmter im Gehirn zeigen, als bisher angenommen – und sich sogar je nach Stilrichtung des Musikers unterscheiden: Bei Jazzpianisten laufen sich andere Hirnprozesse ab als bei klassischen Pianisten, selbst wenn sie das gleiche Musikstück spielen.

Bild: Die Pianisten spielten eine Abfolge von Akkorden, die sie auf einem Bildschirm zu sehen bekamen. Dabei wurde mithilfe einer EEG-Kappe getestet, wie flexibel ihr Gehirn auf eingebaute Fehler reagiert. Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften

 

Ein Projekt an der Hochschule Offenburg entwickelt intelligente Kleidung, die Taubblinde bei der Kommunikation unterstützt.

Ein Kleidungsstück als Kommunikationsschnittstelle für taubblinde Menschen – das ist das angestrebte Ziel eines EU-Projekts, das Anfang 2018 startet und drei Jahre dauern soll. Im Rahmen des EU-Programms Horizon2020, dem bislang größten Forschungs- und Innovationsprogramm der EU, soll bis 2020 ein einsatzfähiger Prototyp entstehen, der anschließend von den teilnehmenden Firmen bis zur Marktreife weiterentwickelt wird. Universitäten und Firmen aus sieben Ländern arbeiten bei dem Projekt zusammen. Die Projektkoordination übernimmt die Universität Borås aus Schweden, die Hochschule Offenburg ist vor allem für Gamification (das bedeutet die Integration spielerischer Elemente in Anwendungen) und die soziale Interaktion zuständig.

Alexa und Co in unserem Kopf: Wo die Stimmerkennung im Gehirn sitzt
Amazon hat es gerade verkündet: Sein Sprachassistent Alexa kann nun auch Stimmen erkennen und sie der jeweiligen Person zuordnen. Was in der Technikwelt als kleine Revolution gefeiert wird, ist für unser Gehirn ganz normal. Es erkennt, ob uns eine Stimme bekannt vorkommt oder nicht. Bisher war jedoch unklar, durch welche Areale im Gehirn wir Stimmen wiedererkennen. Ein Team des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig hat nun in einer großangelegten Studie an Patienten mit Hirnverletzungen den überzeugenden Beweis geliefert: Unser persönlicher Assistent zur Stimmerkennung nutzt eine Windung im rechten Schläfenlappen.

BildausgabeDer gesellschaftliche Zusammenhalt in Deutschland ist stark. Aber Armut und geringe Teilhabechancen gefährden ihn. Nicht zuletzt aufgrund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen fällt im Osten der Zusammenhalt geringer aus als im Westen. Wachsende kulturelle Vielfalt schwächt das gemeinschaftliche Miteinander nicht.

Allen öffentlichen Unkenrufen zum Trotz ist es um den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland gut bestellt. Auch die wachsende kulturelle Vielfalt steht dem Gemeinsinn nicht entgegen. Allerdings zeigen sich mögliche Gefährdungen: Dazu zählen die in der Bevölkerung wahrgenommene Gerechtigkeitslücke und die deutliche Spaltung, die sich in Bezug auf das soziale Miteinander zwischen Ost und West sowie zwischen strukturschwachen und prosperierenden Regionen auftut

Vortragsreihe_27Teilnehmer zur Studie zum (Wieder-)Hören lernen und Sprache verstehen von CI-Trägern (CI) gesucht!
Heidelberg, den 04.12.2017 – Das Deutsche Zentrum für Musiktherapieforschung (DZM e.V.) startet in enger Kooperation mit der HNO-Klinik der Universität Heidelberg das Forschungsprojekt MusiCi - Musiktherapie in der Frührehabilitation nach Cochlea-Implantation. Hierbei stehen die Auswirkungen von Musiktherapie auf die Entwicklung des Sprachverständnisses von CI-Patienten nach der Implantation im Mittelpunkt. Finanziell unterstützt wird diese Studie durch die Firma MED-EL Deutschland.

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