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Cochlea Implantat Verband NRW e.V. - taub und trotzdem hören
Bild: Messung einer Geige und Gitarre im reflexionsarmen Raum. Copyright: IfM

Akustik- und Musikinstrumentenforschung in der Zuse-Gemeinschaft trennt Klang vom Krach

Sei es Sprache oder Musik: Ob ein Klang zum einen als verständlich, zum anderen als angenehm empfunden wird, hängt nicht nur von der Lautstärke, sondern auch davon ab, in welchem Umfeld der Laut ertönt. Forschende der Zuse-Gemeinschaft arbeiten erfolgreich daran, das individuelle Hörerleben mit evidenzbasierten Methoden zu bewerten und daraus Schlüsse für verbesserte Akustik zu ziehen, sowohl fürs Hören des Individuums wie auch für Gemeinschaftserlebnisse wie Konzerte.

Bild: Messung einer Geige und Gitarre im reflexionsarmen Raum. Copyright: IfM

Prof. Dr. Björn Schuller  Universität AugsburgDie Sprachanalyse spielt bereits im heutigen Leben eine Rolle: Sprache kann aufgenommen, verarbeitet und übersetzt werden. SprachApps, die Erkrankungen anhand von Stimme und Sprache analysieren können, sind bereits in der Entwicklung. Nun geht das Team um Prof. Dr. Björn Schuller, Universität Augsburg, den nächsten Schritt: Mit dem im Januar 2021 gestarteten Projekt „ADI0NOMOUS“ erforschen sie Klang insgesamt. Das Projekt wird im Rahmen des renommierten Reinhart-Koselleck-Programms von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zunächst für fünf Jahre gefördert.

Bild: Prof. Dr. Björn Schuller, Universität Augsburg

 wie zufrieden sind Menschen mit einer Schwerhörigkeit an ihrem Arbeitsplatz.Der CIV NRW veröffentlicht eine Einladung von Kathrin Schröder und bittet um Teilnahme.
Der Arbeitsplatz nimmt eine wichtige Rolle im Leben ein. Aber wie zufrieden sind Menschen mit einer Schwerhörigkeit an ihrem Arbeitsplatz.
Alle schwerhörigen Menschen im Alter von 18 bis 65 Jahren, die einer beruflichen Tätigkeit nachgehen, sind zur Teilnahme an einer Umfrage eingeladen.
Die Teilnahme an der Befragung wird ca. 20 Minuten in Anspruch nehmen und gesammelte Daten werden in anonymisierter Form gespeichert und weiterverarbeitet.
Die Befragung wird im Rahmen einer Masterarbeit im Studiengang Rehabilitationswissenschaften M.A. der Universität zu Köln durchgeführt und durch den Lehrstuhl für Pädagogik und Didaktik hörgeschädigter Menschen betreut.
Sie können unter folgendem Link  https://www.soscisurvey.de/azschwerhoerig/ teilnehmen:
Sollten Sie nicht zum Fragebogen weitergeleitet werden, kopieren Sie bitte den Link und fügen diesen in Ihr Browserfenster ein.

Kathrin Schröder
Studierende im Studiengang Rehabilitationswissenschaften M.A.
Universität zu Köln

Die Wissenschaftler haben im Tiermodell untersucht, was im Gehirn von Wüstenrennmäusen nach Beschallung mit einem lauten Ton passiert  Reinhard Blumenstein  LINEine neue Studie zeigt, wie akute, hochgradige Lärmbelästigung zu langfristigen Änderungen im Gehirn führt. Das Forscherteam aus Göttingen, Magdeburg und Erlangen hat entdeckt, dass sich die Aktivität von Nervenzellen in der Hörrinde von Wüstenrennmäusen nach akuter Lärmbelästigung stark einschränkt, aber Wochen später deutlich verstärkt ist. Das Team vermutet hier einen dem Hörschaden entgegenwirkenden Kompensationsmechanismus und eine mögliche neurologische Ursache von Schwerhörigkeit oder Tinnitus. Die Studie ist in der aktuellen Ausgabe von „Frontiers in Neuroscience“ erschienen.

Bild: Die Wissenschaftler haben im Tiermodell untersucht, was im Gehirn von Wüstenrennmäusen nach Beschallung mit einem lauten Ton passiert, Reinhard Blumenstein, LIN

Tag 2, Samstag, 03.11.18_12Nachdem an der Universität Lüttich in Belgien von Prof. Dr. Philippe Lefebvre, im September das erste vollständig implantierbare Cochlea-Implantat in Europa eingesetzt wurde (die CIV NRW News berichtete - Erstes vollständig implantierbares Cochlea-Implantat in Europa eingesetzt), wurde im November das erste vollständig implantierbare Cochlea-Implantat (TICI) in Deutschland eingesetzt. Die CIV NRW News macht darauf aufmerksam, dass es sich um eine Machbarkeitsstudie handelt und mit der Markteinführung erst in einigen Jahren zu rechnen ist.
Erstmals in Deutschland wurde ein vollständig implantierbares Cochlea-Implantat (Totally Implantable Cochlear Implant (TICI)) in der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde des LMU Klinikums München eingesetzt.
Bild: Prof. Dr. Joachim Müller, Foto: Peter Hölterhoff

JHV 2019_3Wissenschaftliche Studie: Zusammenarbeit von Therapieberufen und der sogenannten organisierten Selbsthilfe
Alice Salomon Hochschule Berlin führt Datenerhebung unter Physio-, Ergotherapeut_innen und Logopäd_innen durch
Die Alice Salomon Hochschule (ASH) Berlin führt mit Unterstützung durch SEKIS (Selbsthilfe Kontakt- und Informationsstelle) ab heute eine wissenschaftliche Studie zur Zusammenarbeit von Therapieberufen (Physio-, Ergotherapie und Logopädie) und der sogenannten organisierten Selbsthilfe durch.

Die Redaktion zu Besuch in der Uni Göttingen_27Hochdotierter Wissenschaftspreis der Fondation Pour l’Audition für Göttinger Hörforscher
Prof. Dr. Tobias Moser erhält hohe Auszeichnung von französischer Fondation Pour l’Audition (FPA): „Großer Wissenschaftspreis 2020“ würdigt seine Pionierarbeiten auf dem Weg zum optischen Cochlea-Implantat für die Behandlung von Hörverlust. Der Preis ist mit 100.000 Euro dotiert.

Bild: Prof. Dr. Tobias Moser, Foto: Peter Hölterhoff

Wie gelingt es gesunden Menschen, aus einer Vielzahl von Schallquellen die Stimme des aktuellen Gesprächspartners herauszufiltern? Das untersuchen Oldenburger Forscher mit EEG-Messungen und virtueller Realität.  Universität Oldenburg/Giso GrimmIm neuen Schwerpunktprogramm AUDICTIVE („Auditive Kognition in interaktiven virtuellen Umgebungen“) der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) sind Oldenburger Experten an drei Vorhaben beteiligt. Die Forscher wollen virtuelle Realität einsetzen, um kompexe auditive Prozesse besser zu verstehen.
Bild: Wie gelingt es gesunden Menschen, aus einer Vielzahl von Schallquellen die Stimme des aktuellen Gesprächspartners herauszufiltern? Das untersuchen Oldenburger Forscher mit EEG-Messungen und virtueller Realität. Universität Oldenburg/Giso Grimm

In Klassenzimmern, Großraumbüros oder in der Nähe vielbefahrener Straßen fällt vielen Menschen das Hören schwer. Um zu verstehen, wie die akustische Wahrnehmung in solch komplexen Umgebungen funktioniert, setzen Oldenburger Experten auf virtuelle Realität (VR). Gemeinsam mit Partnern leiten sie drei Projekte im neuen Schwerpunktprogramm AUDICTIVE („Auditive Kognition in interaktiven virtuellen Umgebungen“) der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

Vortragsreihe_4Konkurrenz für Schrifzdolmetscher? Ein alltägliches Gespräch zu verfolgen und genau wiederzugeben ist eine der größten Herausforderungen in der Forschung an Künstlicher Intelligenz (KI). Forscherinnen und Forschern des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) ist es nun erstmals gelungen, mit einem Computersystem die Erkennungsgenauigkeit des Menschen beim Erkennen solcher spontan gesprochener Sprache zu übertreffen – und dies mit nur minimaler Verzögerung zum Sprechen.

Bild: Schriftdolmetscherinnen Foto: Peter Hölterhoff

profAm 24. September 2020 wurde das erste vollständig implantierbare Cochlea-Implantat (Totally Implantable Cochlear Implant - kurz TICI) in Europa eingesetzt. Implantiert wurde es von Prof. Dr. Philippe Lefebvre, Leiter der HNO-Abteilung des Universitätsklinikums Lüttich und Professor an der Universität Lüttich in Belgien, im Rahmen einer klinischen Machbarkeitsstudie. Ein junger Mann, der an nahezu vollständigem Hörverlust litt, ist damit die erste Person in Europa, der das neuartige TICI implantiert wurde. Bild: Prof. Dr. Philippe Lefebvre, MedEl
Bahnbrechende digitale Innovation auf dem Gebiet der restgehörerhaltenden Cochlear Implantat Chirurgie
In einem Kooperationsprojekt der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie, des Universitätsklinikums Essen mit den Unternehmen Munich Surgical Imaging® aus München und Cochlear Ltd® ist es erstmals gelungen, in einem digitalen Mikroskop die elektrophysiologischen Antworten der Hörschnecke (Cochlea) während des Elektroden-Insertionsprozesses in Echtzeit für den Operateur sichtbar zu machen.

Blindheit Sehbehinderung Elektrostimulation Im Rahmen von Horizon 2020 untersuchen Forschende aus sieben europäischen Institutionen, wie sich das Sehvermögen von blinden Menschen durch elektrische Gehirnstimulationen aktivieren lässt. Das Projekt wird von Universität Zürich koordiniert und mit 4 Millionen Euro von der Europäischen Union unterstützt.
Das Forscherteam will eine Neuroprothese für blinde Menschen mit Tausenden von Elektroden konstruieren.
Nur Projekte mit wissenschaftlicher Exzellenz, die disziplinübergreifend innovative und vielversprechende Forschungsfelder umfassen, neue industrielle Impulse liefern und gesellschaftlich relevant sind, erhalten Gelder aus dem Forschungstopf der Europäischen Union. All diese Kriterien erfüllt das internationale Projekt "Neural Active Visual Prosthetics for Restoring Function", das einen EU-Forschungsrahmenkredit über 4 Millionen Euro für vier Jahre erhält.

Foto: skizzenhafte Darstellung der Funktion der Neuroprothese; Copyright: Chen & Roelfsema, KNAW

Prof. Dr. Tobias Moser, Direktor Institut für Auditorische Neurowissenschaften der UMG, und Sprecher ... Moser / privatErstmals Einsatz von vielkanaligen Cochlea-Implantaten mit Mikro-Leuchtdioden
Meilenstein in der Hörforschung: Forscher*innen der Universitätsmedizin Göttingen sowie der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg kombinieren erstmals die Gentherapie in der Hörschnecke mit optischen Cochlea-Implantaten zur optogenetischen Anregung der Hörbahn in Wüstenrennmäusen. Veröffentlicht in EMBO Molecular Medicine.
Herkömmliche Hörprothesen, sog. Cochlea-Implantate (CI), regen den Hörnerv hochgradig schwerhöriger oder tauber Menschen mittels elektrischen Stroms an. Die Qualität dieses künstlichen Hörens ist jedoch weit entfernt von der Qualität natürlichen Hörens.

Bild: Prof. Dr. Tobias Moser, Direktor Institut für Auditorische Neurowissenschaften der UMG, Moser / privat

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