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Fr Nov 27
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So Nov 29 @17:00 - 17:30
Adventslesung ONLINE
So Dez 06 @17:00 - 17:30
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Die Redaktion zu Besuch in der Uni Göttingen_27Hochdotierter Wissenschaftspreis der Fondation Pour l’Audition für Göttinger Hörforscher
Prof. Dr. Tobias Moser erhält hohe Auszeichnung von französischer Fondation Pour l’Audition (FPA): „Großer Wissenschaftspreis 2020“ würdigt seine Pionierarbeiten auf dem Weg zum optischen Cochlea-Implantat für die Behandlung von Hörverlust. Der Preis ist mit 100.000 Euro dotiert.

Bild: Prof. Dr. Tobias Moser, Foto: Peter Hölterhoff

Wie gelingt es gesunden Menschen, aus einer Vielzahl von Schallquellen die Stimme des aktuellen Gesprächspartners herauszufiltern? Das untersuchen Oldenburger Forscher mit EEG-Messungen und virtueller Realität.  Universität Oldenburg/Giso GrimmIm neuen Schwerpunktprogramm AUDICTIVE („Auditive Kognition in interaktiven virtuellen Umgebungen“) der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) sind Oldenburger Experten an drei Vorhaben beteiligt. Die Forscher wollen virtuelle Realität einsetzen, um kompexe auditive Prozesse besser zu verstehen.
Bild: Wie gelingt es gesunden Menschen, aus einer Vielzahl von Schallquellen die Stimme des aktuellen Gesprächspartners herauszufiltern? Das untersuchen Oldenburger Forscher mit EEG-Messungen und virtueller Realität. Universität Oldenburg/Giso Grimm

In Klassenzimmern, Großraumbüros oder in der Nähe vielbefahrener Straßen fällt vielen Menschen das Hören schwer. Um zu verstehen, wie die akustische Wahrnehmung in solch komplexen Umgebungen funktioniert, setzen Oldenburger Experten auf virtuelle Realität (VR). Gemeinsam mit Partnern leiten sie drei Projekte im neuen Schwerpunktprogramm AUDICTIVE („Auditive Kognition in interaktiven virtuellen Umgebungen“) der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

Vortragsreihe_4Konkurrenz für Schrifzdolmetscher? Ein alltägliches Gespräch zu verfolgen und genau wiederzugeben ist eine der größten Herausforderungen in der Forschung an Künstlicher Intelligenz (KI). Forscherinnen und Forschern des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) ist es nun erstmals gelungen, mit einem Computersystem die Erkennungsgenauigkeit des Menschen beim Erkennen solcher spontan gesprochener Sprache zu übertreffen – und dies mit nur minimaler Verzögerung zum Sprechen.

Bild: Schriftdolmetscherinnen Foto: Peter Hölterhoff

profAm 24. September 2020 wurde das erste vollständig implantierbare Cochlea-Implantat (Totally Implantable Cochlear Implant - kurz TICI) in Europa eingesetzt. Implantiert wurde es von Prof. Dr. Philippe Lefebvre, Leiter der HNO-Abteilung des Universitätsklinikums Lüttich und Professor an der Universität Lüttich in Belgien, im Rahmen einer klinischen Machbarkeitsstudie. Ein junger Mann, der an nahezu vollständigem Hörverlust litt, ist damit die erste Person in Europa, der das neuartige TICI implantiert wurde. Bild: Prof. Dr. Philippe Lefebvre, MedEl
Bahnbrechende digitale Innovation auf dem Gebiet der restgehörerhaltenden Cochlear Implantat Chirurgie
In einem Kooperationsprojekt der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie, des Universitätsklinikums Essen mit den Unternehmen Munich Surgical Imaging® aus München und Cochlear Ltd® ist es erstmals gelungen, in einem digitalen Mikroskop die elektrophysiologischen Antworten der Hörschnecke (Cochlea) während des Elektroden-Insertionsprozesses in Echtzeit für den Operateur sichtbar zu machen.

Blindheit Sehbehinderung Elektrostimulation Im Rahmen von Horizon 2020 untersuchen Forschende aus sieben europäischen Institutionen, wie sich das Sehvermögen von blinden Menschen durch elektrische Gehirnstimulationen aktivieren lässt. Das Projekt wird von Universität Zürich koordiniert und mit 4 Millionen Euro von der Europäischen Union unterstützt.
Das Forscherteam will eine Neuroprothese für blinde Menschen mit Tausenden von Elektroden konstruieren.
Nur Projekte mit wissenschaftlicher Exzellenz, die disziplinübergreifend innovative und vielversprechende Forschungsfelder umfassen, neue industrielle Impulse liefern und gesellschaftlich relevant sind, erhalten Gelder aus dem Forschungstopf der Europäischen Union. All diese Kriterien erfüllt das internationale Projekt "Neural Active Visual Prosthetics for Restoring Function", das einen EU-Forschungsrahmenkredit über 4 Millionen Euro für vier Jahre erhält.

Foto: skizzenhafte Darstellung der Funktion der Neuroprothese; Copyright: Chen & Roelfsema, KNAW

Prof. Dr. Tobias Moser, Direktor Institut für Auditorische Neurowissenschaften der UMG, und Sprecher ... Moser / privatErstmals Einsatz von vielkanaligen Cochlea-Implantaten mit Mikro-Leuchtdioden
Meilenstein in der Hörforschung: Forscher*innen der Universitätsmedizin Göttingen sowie der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg kombinieren erstmals die Gentherapie in der Hörschnecke mit optischen Cochlea-Implantaten zur optogenetischen Anregung der Hörbahn in Wüstenrennmäusen. Veröffentlicht in EMBO Molecular Medicine.
Herkömmliche Hörprothesen, sog. Cochlea-Implantate (CI), regen den Hörnerv hochgradig schwerhöriger oder tauber Menschen mittels elektrischen Stroms an. Die Qualität dieses künstlichen Hörens ist jedoch weit entfernt von der Qualität natürlichen Hörens.

Bild: Prof. Dr. Tobias Moser, Direktor Institut für Auditorische Neurowissenschaften der UMG, Moser / privat

Gekoppelte Haarsinneszellen: (links) Fluoreszenzmikroskopische Aufnahme eines Zellverbands; (rechts) Zellverband von drei gekoppelten inneren Haarsinneszellen  Links: Institut für Auditorische Neurowissenschaften / UMG; rechts: Quelle: Jean et al., Nat Commun, 2020; Suppl. PartGekoppelte Haarsinneszellen im Innenohr
Beim Hören empfangen die Haarsinneszellen in der Hörschnecke des Innenohrs Schallsignale bestimmter Tonhöhe und wandeln diese zur Weiterleitung in das Gehirn um. Erstmals zeigen Wissenschaftler*innen des Göttingen Campus, des Exzellenzclusters „Multiscale Bioimaging“ und des University College London: Haarsinneszellen gehen untereinander Verbindungen ein und erhöhen so vermutlich die Empfindlichkeit des Hörsinns für leisen Schall und die Zuverlässigkeit der Signalübertragung. Veröffentlicht in Nature Communications.

Bild: Gekoppelte Haarsinneszellen: (links) Fluoreszenzmikroskopische Aufnahme eines Zellverbands; (rechts) Zellverband von drei gekoppelten inneren Haarsinneszellen Links: Institut für Auditorische Neurowissenschaften / UMG; rechts: Quelle: Jean et al., Nat Commun, 2020; Suppl. Part

Neue Ausgabe des Forschungsmagazins der Leibniz Universität Hannover ist erschienen
Schwerhörigkeit ist in Deutschland eine Volkskrankheit. Mehr als 15 Millionen Menschen sind betroffen, den größten Anteil machen Lärmschwerhörigkeit und Schwerhörigkeit im Alter aus. Betroffene fühlen sich oftmals isoliert und leiden häufiger an Depressionen oder Schlaflosigkeit. Der interdisziplinäre Exzellenzcluster Hearing4all – die Zukunft des Hörens – hat sich zum Ziel gesetzt, möglichst allen Menschen zu helfen, die schwer oder gar nicht hören. Dafür arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Leibniz Universität Hannover sowie der Medizinischen Hochschule Hannover unter Federführung der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg eng zusammen. Das aktuelle Unimagazin „Hearing4all: Exzellente Hörforschung“ der Leibniz Universität Hannover liefert einen Überblick über die Aktivitäten der beteiligten Forscherinnen und Forscher.
Magazin hier>>>

Leibniz Universität Hannover
Ich bin taub - sprich mit mirDeutsche Forschungsgemeinschaft fördert UKE-Wissenschaftlerin mit knapp einer Million Euro
Wie beeinflussen unsere Erwartungen, wie wir Gesichter wahrnehmen und Sprache verstehen? Mit dieser komplexen Frage beschäftigt sich ein Wissenschaftlerteam um Dr. Helen Blank aus dem Institut für Systemische Neurowissenschaften des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE). Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert die Gruppe im Rahmen des Emmy Noether-Programms in den kommenden drei Jahren mit 943.000 Euro und hat eine Anschlussförderung von 786.000 Euro für die folgenden drei Jahre in Aussicht gestellt. Foto: CIV NRW, Peter Hölterhoff

Prof. Dr. Kerstin Bilda führt bis zum 29. Mai 2020 eine bundesweite Umfrage zum Thema ‚Teletherapie ... Volker WiciokDas Institut für angewandte Gesundheitsforschung der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum) führt aktuell unter der Leitung von Prof. Dr. Kerstin Bilda, Vizepräsidentin für Forschung an der hsg Bochum und Logopädie-Professorin, eine bundesweite Umfrage zum Thema ‚Teletherapie in der Logopädie‘ durch.
„In der Covid-19-Pandemie haben sehr viele Logopäd*innen, die von jetzt auf gleich ihre Therapien nicht mehr in der Praxis anbieten konnten, auf digitale Angebote umgestellt. Welche Herausforderungen Logopäd*innen dabei zu bewältigen hatten und wie genau sie die Therapieinhalte in Teletherapie umgesetzt haben, möchten wir uns genauer ansehen“, erklärte Kerstin Bilda.

Bild: Prof. Dr. Kerstin Bilda führt bis zum 29. Mai 2020 eine bundesweite Umfrage zum Thema ‚Teletherapie - Volker Wiciok

Bilder vom Fotoworkshop des CIV NRW e.V. - Teil 3_20Wenn im Alter das Gehör nachlässt, steigt das Risiko für Demenzerkrankungen und kognitiven Verfall. Warum das so ist, war bisher unklar. Ein Team aus der Neurowissenschaft der Ruhr-Universität Bochum (RUB) hat nun mit Untersuchungen an Mäusen herausgefunden, was im Gehirn passiert, wenn das Hörvermögen nach und nach schlechter wird: Hirnbereiche werden umorganisiert, worunter das Gedächtnis leidet. Die Ergebnisse sind in der Zeitschrift „Cerebral Cortex“ vom 20. März 2020 online veröffentlicht.
An der Studie haben Daniela Beckmann, Mirko Feldmann, Olena Shchyglo und Prof. Dr. Denise Manahan-Vaughan aus der Abteilung für Neurophysiologie gemeinsam gearbeitet.

© Universität Siegen, Tim zum Hoff, Designvision der tragbaren Hörhilfe im Projekt mEEGaHStim.Den meisten Menschen fällt es nicht leicht, sich in einer belebten Umgebung auf eine spezifische Stimme zu konzentrieren. Besonders schwierig ist dies für Schwerhörige. Ein neuartiges Konzept für Hörhilfen, entwickelt unter Beteiligung von Fraunhofer-Forscherinnen und -Forschern, soll künftig die Sprachverständlichkeit in komplexen Situationen verbessern und es erleichtern, einem einzelnen Sprecher zu folgen.

Bild: © Universität Siegen, Tim zum Hoff - Designvision der tragbaren Hörhilfe im Projekt mEEGaHStim.

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