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Die CIV NRW News online
Die CIV NRW News ist die Verbandszeitschrift des
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gemeinnütziger Selbshilfeverband in NRW

Dr. Jan Rennies-Hochmuth erhält den Klaus Tschira Boost Fund. Foto: Fraunhofer IDMT / Hannes Kalter. Für seine herausragende Forschungsleistung wurde Dr. Jan Rennies-Hochmuth mit dem „Klaus Tschira Boost Fund“ ausgezeichnet. Im Institutsteil Hör-, Sprach- und Audiotechnologie (HSA) am Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie IDMT in Oldenburg beschäftigt er sich mit der Entwicklung persönlicher Hörsysteme zur Verbesserung der Sprachkommunikation. Die Klaus Tschira Stiftung fördert gemeinsam mit der German Scholars Organization e.V. die nächste akademische Generation. Das Fraunhofer IDMT-HSA ist Partner im Exzellenzcluster »Hearing4all«.
 „Besseres Hören für Jedermann“ – mit dieser Idee überzeugte Dr. Jan Rennies-Hochmuth die Kommission des Klaus Tschira (KT) Boost Funds. Neben elf weiteren Nachwuchswissenschaftlern wird Rennies-Hochmuth nun für zwei Jahre vom KT Boost Fund finanziell und durch den Austausch innerhalb eines weitreichenden Experten-Netzwerks auch fachlich unterstützt. Der Oldenburger Hörforscher und Gruppenleiter am Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie IDMT setzt da an, wo die menschliche Sprachkommunikation durch Lärm, Nachhall und Hörverlust beeinträchtigt wird.
Bild: Der Oldenburger Hörforscher und Gruppenleiter am Fraunhofer IDMT Dr. Jan Rennies-Hochmuth erhält den Klaus Tschira Boost Fund. Foto: Fraunhofer IDMT / Hannes Kalter.

Lia Jannasch privatLia Jannasch, ehemalige Studierende im ausbildungsitegrierenden Studiengang Logopädie (B. Sc.), veröffentlicht Fachartikel um logopädische Therapieforschung auch im CI-Bereich zu etablieren.
Taubheit bestimmt und verändert das Leben. Von einer prälingualen Taubheit spricht man, wenn eine Person vor dem Spracherwerb taub wird oder gehörlos geboren wird. Solchen Menschen kann mithilfe sogeannter Cochlea-Implantaten geholfen werden. Dabei handelt es sich um eine Hörprothese für Gehörlose, deren Hörnerv noch funktionsfähig ist. Ein solches Implantat besteht aus einem äußeren Soundprozessor und dem inneren Cochlea-Implantat, das hinter dem Ohr direkt unter der Haut sitzt und chirurgisch in die Hörschnecke im Innenohr gelegt wird.

Bild: Lia Jannasch - Foto: Privat

Manuela Nowotny, Foto: Anne Günther/FSUDr. Manuela Nowotny hat seit kurzem die Professur für Tierphysiologie an der Universität Jena inne. Nowotny untersucht Laubheuschrecken, deren Hörapparat nach den gleichen Prinzipien arbeitet wie der menschliche, aber viel einfacher strukturiert ist. Außerdem möchte sie in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Jena einen Test für Tinnitus entwickeln – ein Vorhaben, das auf ihrem Promotionsthema zur Innenohrmechanik von Säugetieren aufbaut.
Laubheuschrecken hören mit den Vorderbeinen. Genauer gesagt: Die Ohren der Tiere befinden sich unterhalb des „Knies“ in den Vorderbeinen. Dennoch hören die Heuschrecken nach dem gleichen mechanischen Prinzip wie Menschen. „Die Aufnahme des Schalls und das Weiterleiten zur Reizverarbeitung sind bei den Heuschrecken nicht viel anders als bei uns“, sagt Dr. Manuela Nowotny. Die Jenenserin hat seit kurzem die Professur für Tierphysiologie an der Universität Jena inne.

Bild: Manuela Nowotny, Foto: Anne Günther/FSU

Musiktherapie bereichert die deutsche Hochschullandschaft sei 40 Jahren.  SRH Hochschule HeidelbergDie „Kleine Fächer-Wochen“ sind gestartet, initiiert von der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Die Musiktherapie ist eines von 17 Fächern, die im nächsten Wintersemester unterstützt werden.
Die gesellschaftliche und kulturelle Relevanz von Musiktherapie zeigen und gemeinsame Potenziale heben: Mit diesem Ziel haben sich die insgesamt sechs Hochschulen in Deutschland zusammengeschlossen, an denen zu Musiktherapie geforscht und gelehrt wird, darunter auch die SRH Hochschule Heidelberg. Das Hochschulkonsortium erhält dafür rund 60.000 Euro im Rahmen der vom BMBF geförderten „Kleine Fächer-Wochen“. Neben der SRH Hochschule Heidelberg sind die folgenden Hochschulstandorte Teil des Verbundprojekts: die Universität Augsburg, die Universität der Künste Berlin, die Theologische Hochschule Friedensau, die Hochschule für Musik und Theater Hamburg sowie die Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt.

Bild: Musiktherapie bereichert die deutsche Hochschullandschaft sei 40 Jahren. SRH Hochschule Heidelberg

Bildtext: Ein Hydrogel aus lebenden Zellen und lichtempfindlichen Molekülen wird in einer dünnen Schicht mit Laserlicht beleuchtet (grüner Strahl). Dadurch entstehen 3D-Mikrostrukturen, die Gewebe und seine Funktion nachbilden. Das verbleibende Hydrogel wird nach dem Druckprozess ausgewaschen. Bild: F. Pampaloni, BRIGHTER, 2019EU-Projekt BRIGHTER entwickelt 3D-Biodrucksystem mit neuartiger Lichtscheiben-Lithographie
FRANKFURT. Organe künstlich zu erzeugen, ist ein hochaktuelles Forschungsthema. Künstliche Organe werden in naher Zukunft den Mangel an Organspenden ausgleichen und Tierversuche ersetzen. Zwar gibt es bereits vielversprechende Versuche mit 3D-Druckern, die eine „Bio-Tinte“ lebender Zellen verwendet, aber ein funktionsfähiges Organ ist so noch nie entstanden. Eine von Elena Martinez (IBEC, Barcelona) initiierte europäische Forschergruppe unter Beteiligung der Goethe-Universität geht jetzt neue Wege. Sie entwickelt ein Lithographie-Verfahren, das auf spezielle Hydrogele setzt, die mit lebenden Zellen versetzt sind.

Bildtext: Ein Hydrogel aus lebenden Zellen und lichtempfindlichen Molekülen wird in einer dünnen Schicht mit Laserlicht beleuchtet (grüner Strahl). Dadurch entstehen 3D-Mikrostrukturen, die Gewebe und seine Funktion nachbilden. Das verbleibende Hydrogel wird nach dem Druckprozess ausgewaschen.
Bild: F. Pampaloni, BRIGHTER, 2019

Illustration der Verarbeitung von Sinnesreizen im Gehirn: Flexibilität wird erst auf einer höheren Verarbeitungsstufe verortet (rot). Foto: Universität Bielefeld, C. KayserBielefelder Forschende mit Studie zu Flexibilität der Sinneswahrnehmung

Hören, Sehen, Tasten – unser Gehirn erfasst ganz verschiedene Sinnesreize und verknüpft sie miteinander. Dabei hat das Gehirn eine Art eingebaute Filterfunktion: Kombiniert werden Sinneseindrücke nur dann, wenn es für die aktuelle Aufgabe erforderlich und sinnvoll ist. Diese Flexibilität der Wahrnehmung haben Forschende der Universität Bielefeld, der University of Oxford (Großbritannien) und der Aix-Marseille Université (Frankreich) untersucht. Ihre Studie erschien gestern (29.04.2019) in der Zeitschrift „Neuron“.
Bild: Illustration der Verarbeitung von Sinnesreizen im Gehirn: Flexibilität wird erst auf einer höheren Verarbeitungsstufe verortet (rot). Foto: Universität Bielefeld, C. Kayser

Rekonstruktion des Innenohrs einer Mongolischen Wüsten-rennmaus mit der Hörschnecke und Gleichgewich ... Carlos Duque-Afonso, Institut für Auditorische Neurowissenschaften/umgForscher der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) und des Deutschen Primatenzentrums – Leibniz-Institut für Primatenforschung (DPZ) zeigen verbesserte Frequenzauflösung künstlichen Hörens durch optische Stimulation des Innenohrs.
Musik genießen, Melodien erkennen oder das Zuhören in einer Umgebung mit vielen Hintergrundgeräuschen – das ist immer noch schwierig für Menschen, die beim Hören auf Hörprothesen, so genannte Cochlea-Implantate, angewiesen sind. Göttinger Hörforscher konnten jetzt nachweisen, dass sich die Qualität des künstlichen Hörens maßgeblich verbessern ließe, wenn die Hörbahn mittels Licht statt mit elektrischem Strom stimuliert wird.

Bild: Rekonstruktion des Innenohrs einer Mongolischen Wüstenrennmaus mit der Hörschnecke und Gleichgewichtsorganen
Carlos Duque-Afonso, Institut für Auditorische Neurowissenschaften/umg

Foto: Isa Lange/Uni HildesheimBarrierefreie Kommunikation: Erste große Untertitel-Studie mit Kindern im deutschsprachigen Raum
Forschungsergebnisse zu Untertiteln im Kinderfernsehen und Empfehlungen für die Untertitelproduktion: Wissenschaftlerinnen der Universität Hildesheim haben erstmals in Deutschland umfassend untersucht, wie Kinder Untertitel in Kindermedien verstehen und wie sich Untertitel verbessern lassen. An der zweijährigen Studie haben 250 Kinder teilgenommen. Der Kinderkanal von ARD und ZDF, der MDR und der NDR waren Kooperationspartner und der Deutsche Gehörlosenbund hat das Projekt unterstützt. Nun liegen die Ergebnisse vor.
Bild: Barriefreie Kommunikation: Die Wissenschaftlerinnen Professorin Nathalie Mälzer und Maria Wünsche von der Uni Hildesheim legen Forschungsergebnisse zu Untertiteln im Kinderfernsehen vor. Foto: Isa Lange/Uni Hildesheim

Krokodile benutzen genau wie Vögel neuronale Karten, um die Richtung von Geräuschen zu orten. Das haben Dr. Lutz Kettler von der Technischen Universität München (TUM) und Prof. Catherine Carr von der University of Maryland in einer neuen Studie herausgefunden. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass auch Dinosaurier diese Strategie nutzten – und geben Einblick in evolutionäre Mechanismen.
Die Richtung einer Schallquelle identifizieren zu können ist für die meisten Tiere überlebenswichtig. Um ein Geräuschquelle zu orten, wird die Zeitdifferenz, mit der die Schallwellen das linke und das rechte Ohr erreichen, im Gehirn verarbeitet und ausgewertet. Die verwendeten Mechanismen unterscheiden sich allerdings.

Professorin Dr. Hildegard Büning, Privatdozent Dr. Michael Morgan, Professor Dr. Dr. Axel Schambach, Dr. Juliane Schott und Privatdozentin Dr. Athanasia Warnecke (von links)  MHH/KaiserProfessor Schambach erhält rund zwei Millionen Euro von der Europäischen Union für das Projekt „iHEAR“/ Neue Gentherapie soll Kinder und Erwachsene vor Taubheit schützen

Hohe Auszeichnung für einen Forscher der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH): Professor Dr. Dr. Axel Schambach hat von der Europäischen Union die sehr begehrte Auszeichnung „Consolidator Grant“ des Europäischen Forschungsrates „European Research Council“ (ERC) erhalten. Damit verbunden ist eine Förderung seiner Wissenschaft in Höhe von rund zwei Millionen Euro für die kommenden fünf Jahre.
Der Leiter des MHH-Instituts für Experimentelle Hämatologie nutzt die Förderung für das Projekt „iHEAR“, dessen langfristiges Ziel es ist, Kinder und Erwachsene vor Taubheit zu schützen.

Bild: Professorin Dr. Hildegard Büning, Privatdozent Dr. Michael Morgan, Professor Dr. Dr. Axel Schambach, Dr. Juliane Schott und Privatdozentin Dr. Athanasia Warnecke (von links) Foto: MHH/Kaiser

Mit Tönen gegen das Tönen – Musiktherapie bei akutem Tinnitus
Studienergebnisse von Heidelberger Forschern bestätigen, dass die Behandlung durch Neuro-Musiktherapie auch im Akutstadium eines Tinnitus Erfolg verspricht.
Tinnitus ist die Wahrnehmung eines störenden Tones oder eines unangenehmen Rauschens ohne äußere Schallquelle. Von einem akuten Tinnitus spricht man, wenn der Tinnitus noch nicht länger als drei Monate besteht. Ohrgeräusche gehören mittlerweile zu den häufigsten Symptomen im HNO-medizinischen Bereich.
Für die Behandlung des akuten Tinnitus gibt es derzeit nur wenige wissenschaftlich überprüfte Therapiemöglichkeiten.

Die Redaktion zu Besuch in der Uni Göttingen_30Die Optogenetik, ein rasch wachsendes Forschungsfeld in den Neurowissenschaften, nutzt Licht für die gezielte Erregung von Nervenzellen und eröffnet damit neue und vielversprechende Möglichkeiten in der Medizintechnik.
Im Rahmen des vom BMBF geförderten Forschungsprojektes „Optical CI“ wurde die neuartige Methode der Neurostimulation mittels Licht in Form eines optogenetischen Cochlea-Implantats erforscht (die CIV NRW Nes berichtete mit den Artikeln:

Gentherapie macht taube Mäuse hörend >>> und Kann man Licht hören? >>> )

Die inomed Medizintechnik GmbH, das Institut für Mikrosystemtechnik (IMTEK) der Universität Freiburg sowie das Institut für auditorische Neurowissenschaften der Unimedizin Göttingen haben in intensiver dreieinhalb-jähriger Zusammenarbeit an der Entwicklung eines Cochlea-Implantats mit mikroskopisch kleinen Leuchtdioden (LEDs) gearbeitet. Darüber hinaus ist die Firma Med-El aus Innsbruck, Österreich, als Kooperationspartner eingebunden, was eine Besonderheit für ein deutsches Forschungsprojekt darstellt.

JHV mit Vorstandwahlen_26Seit längerem beobachten Forscher, dass Menschen mit Hörstörungen im Alter überproportional häufig an einer Demenz erkranken. Noch ist unklar, welchen Anteil eine Hörstörung für sich allein an kognitiven Einbußen im Alter hat. Sollte dies der Fall sein, dann könnten ein Hörgerät oder ein Cochlea-Implantat einen wichtigen Beitrag zum „gesunden Altern“ leisten, so eine Expertin der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e.V. (DGHNO-KHC) anlässlich des Welttags des Hörens am 3. März.
Das Hörvermögen nimmt etwa ab Mitte 50 ab. Mit 65 Jahren ist jeder dritte Mensch auf beiden Ohren schwerhörig. Diese Hörstörung führt dazu, dass ältere Menschen im Radio und Fernsehen nicht mehr alles mitbekommen, im Gespräch weniger gut folgen können und daher die Gesellschaft anderer meiden.

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