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Die CIV NRW News online
Die CIV NRW News ist die Verbandszeitschrift des Cochlea Implantat Verband NRW e.V. -
gemeinnütziger Selbshilfeverband in der DCIG e.V.

Annabelle Fischer Foto: privatGespräch mit Annabelle Fischer, Therapiezentrum für Hörgeschädigte
Annabelle Fischer hat Hörgeschädigtenpädagogik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg studiert und arbeitet im Team der Praxis Hanik in München.
Die Praxis in München-Laim wurde 1985 von Roland Hanik gegründet und ist das Therapiezentrum für Hörgeschädigte in München. Im Laufe der Jahre konnte das Zentrum vielfältige eigene Therapieprogramme und Übungssequenzen zum Absehen, Hören und Sprechen entwickeln. Im Angebot ist Hörtraining für CI und Hörgerät, Absehen und Artikulationstherapie, Sprachtherapie für Kinder und Jugendliche. Aber auch Therapien zur „Auditiven Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung“ (bei AVWS ist die Verarbeitung und Wahrnehmung von Höreindrücken im Gehirn beeinträchtigt) werden angeboten. Nicht zuletzt befasst sich das Therapiezentrum mit dem Thema „Hörgeschädigte in der Berufswelt“.

 


Als Kooperationspartner der Ludwig-Maximilians-Universität München hat die Praxis den Titel einer Lehr- und Forschungspraxis. In Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Sprachheilpädagogik ist das Team aktiv an der studentischen Ausbildung beteiligt.
In Rotenburg a. d. Fulda trafen wir Annabelle Fischer in der Pause eines Workshops der Fa. Med-El zum Interview.
Redaktion:
Annabelle, schön, dass wir dich auf dieser technischen Fortbildung hier in Rotenburg wiedersehen können. Bist du privat hier oder als Mitarbeiterin der Praxis Hanik?
Annabelle Fischer:
Ich freue mich auch sehr, euch wieder zu sehen.
Ich bin primär beruflich hier, da ich als Hörgeschädigtenpädagogin immer auf dem neusten Stand der Technik sein möchte und sollte. Aber es treibt mich auch eine private Neugier, da ich immer wieder erstaunt und begeistert bin, welche großen Fortschritte gemacht werden auf dem Weg zu einer erfolgreichen Cochlea Implantation.
Redaktion:
Bist du selber betroffen, also hörgeschädigt?
Annabelle Fischer:
Nein, wenn man einmal von meinem ständigen Begleiter dem Tinnitus absieht. Aber an den habe ich mich nach 15 Jahren mittlerweile gewöhnt.
Redaktion:
Das Therapiezentrum für Hörgeschädigte ist eine große Praxis mit vielen Therapiemöglichkeiten. Wie viele Mitarbeiter hat die Praxis und wie sind diese ausgebildet?
Annabelle Fischer:
Momentan sind wir über 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und wir arbeiten in der Praxis und an sechs Außenstellen in und um München. Wir sind ein gemischtes Team aus Hörgeschädigtenpädagogen, Logopäden und Sprachheiltherapeuten. Eines haben alle Mitarbeiter gemeinsam. Alle haben im Vorfeld über mehrere Monate eine interne Ausbildung durchlaufen, in der sie, zusätzlich zu ihrem Hochschulstudium, Wissen über die Arbeitsfelder der Praxis Hanik erlangt haben.
Redaktion:
Du bist ausgebildete Hörgeschädigtenpädagogin. Wie wird man das und was genau macht eine Hörgeschädigtenpädagogin? Wirst du im Zentrum berufsnah eingesetzt?
Annabelle Fischer:
Ich habe sowohl Hörgeschädigtenpädagogik als auch Sprachheilpädagogik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg studiert. Dort konnte ich erste Erfahrungen im Bereich Otologie, Audiologie, Pädaudiologie, Sprache und Kommunikation, Diagnostik und Psychologie sammeln. Vertieft habe ich mein Wissen durch praxisinterne Ausbildungen, Weiterbildungen im Bereich Audiologie und Cochlea Implantat Nachsorge. Ich kann mein erworbenes Wissen und meine Erfahrungen in meiner täglichen Arbeit perfekt einsetzen und bin sehr glücklich, wenn ich Menschen damit helfen kann.
Redaktion:
Wird das Angebot des Therapiezentrums von den Kostenträgern getragen und was wird dann für die Beantragung benötigt (Rezept eines HNO Arztes o.ä)?
Annabelle Fischer:
Ja, das Angebot wird in der Regel von den Krankenkassen übernommen. Bei Erwachsenen ist gegebenenfalls der gesetzliche Eigenanteil von 10% der Behandlungskosten zu entrichten. Voraussetzung für die Kostenübernahme ist eine Heilmittelverordnung (Rezept) des behandelnden Hals-Nasen-Ohren Arztes.
Redaktion:
Die Praxis in München ist für unsere Leser in Nordrhein-Westfalen sehr weit entfernt. Trotzdem könnte ich mir vorstellen, dass man einen Urlaub mit einer Therapie bei euch im Zentrum verbinden könnte. Ich denke hier an ein intensives Hörtraining für CI- Nutzer.
Wäre etwas in dieser Richtung möglich und wäre das Zentrum in der Lage, das anzubieten?
Annabelle Fischer:
Eine Reise nach München ist immer lohnend. Und wer möchte, kann diese Reise mit einem gezielten CI Hörtraining oder einem Absehkurs abrunden. Nebenbei kann man bei uns noch gute Sightseeing Tipps bekommen. Wer Interesse an einem Intensivkurs hat, kann eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! schicken, wir helfen jederzeit gerne mit Informationen, Vordrucken oder bei der Organisation weiter.
Redaktion:
Vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Erfolg.

Text: Redaktion CIV NRW News
Foto: Privat

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