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Die CIV NRW News online
Die CIV NRW News ist die Verbandszeitschrift des Cochlea Implantat Verband NRW e.V. -
gemeinnütziger Selbshilfeverband in der DCIG e.V.

Laudatio Copyright RevierA GmbH, Christian SiepmannFür kreatives und herausragendes Engagement wurden am 02.05.17 drei Selbsthilfeorganisationen von den gesetzlichen Krankenkassen und Krankenkassenverbänden in Nordrhein-Westfalen mit dem NRW Selbsthilfepreis 2017 ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand im Hotel Mutterhaus statt. Der Cochlear Implant Verband NRW e.V. wurde in der Kategorie zwei ausgezeichnet.
Gesundheitsministerin Barbara Steffens betonte als Schirmherrin der Initiative die Bedeutung der Selbsthilfegruppen und -organisationen. „Die Selbsthilfe ist eine unverzichtbare Säule unseres Gesundheitssystems. Mit großem Engagement setzen sich in der Selbsthilfe Tätige für eine Verbesserung der Versorgung und der Lebensqualität Betroffener ein und vertreten diese Belange gegenüber der Politik, bei Krankenkassen und anderen Organisationen des Gesundheitswesens“, erklärte Ministerin Steffens anlässlich der Preisverleihung in Düsseldorf.

Hear in PanamaErfolgreiche Aktivierung der ersten Hörimplantate, die von der Hear the World Foundation an bedürftige Kinder in Panama gespendet wurden
Stäfa, Schweiz (16. März 2017) – Endlich hören: Dieser Traum wurde für drei bedürftige Kinder in Panama mit der erfolgreichen Aktivierung ihrer Cochlea-Implantate (CI) Wirklichkeit. Sie sind die ersten in der über zehnjährigen Geschichte der Hear the WorldFoundation, die mit Hörimplantaten versorgt wurden. Ein Meilenstein für die Stiftung und deren lokaler Projektpartner FUNPROI: Denn mit CIs kann sogar Menschen mit hochgradigem Hörverlust Hören geschenkt werden. Die CI-Spende ist eine Herausforderung, da sie neben dem operativen Eingriff auch eine besonders engmaschige Vor- und Nachversorgung erfordert.

Die Rettungskarte mit MRT-Warnhinweis.Eine gute Idee des Vereins " Seelsorger der Ohre e.V." mit Sitz in Brandenburg:


Die Karte soll in Verbindung mit der Gesundheitskarte von implantierten Menschen bei sich getragen werden, um im Unglücksfall (Verkehrsunfall) dem Rettungssanitäter anzuzeigen, dass der Patient nicht ins MRT darf, auf Grund schwerer  Verletzungsgefahr !!!

Für CI-Träger bleibt, trotz weiter voranschreitender Entwicklung und Optimierung ein bekanntes Restrisiko bestehen. Sollte aus zwingenden Gründen, z.B. nach einem Unfall eine MRT Untersuchung notwendig werden, ergibt sich für einen Menschen mit CI eine akute Gefahren-Situation. Aufgrund des starken Magnetfelds können medizinische Implantate mit magnetischen oder ferromagnetischen Komponenten bei MRT-Untersuchungen Probleme verursachen.

Bochumer HörtagDer CIV NRW e.V. war schon traditionell mit dabei
Unter einem besonderen Aspekt fand der diesjährige Hörtag des CI-Zentrum Ruhrgebiet in Bochum am 12.03.2017 im Hörsaalzentrum des St. Josef-Hospitals statt. Die Schwerhörigkeit im Alter und die damit möglichen physischen und psychischen Beeinträchtigungen gerade bei alternden und älteren Menschen standen an diesem Tag im Mittelpunkt der interessanten Veranstaltung.
Weit über 150 Besucher sahen die Präsentationen und hörten sich die interessanten Klinikvorträge an. Viel Aufmerksamkeit erhielt der CIV NRW e.V., der durch Elvira Mager und Heinz Josef Thiel würdig vertreten wurde. Der Hörtag wurde durch den CI-Herstellers MED-EL unterstützt.

CI Kopf Kandidat__60Eine Hörbehinderung ist für Außenstehende kaum erkennbar. Betroffene stehen daher jeden Tag vor der Entscheidung: über die Hörbehinderung reden oder nicht?

Hörbehinderte tragen eine besondere Last. Denn diese Einschränkung mit all ihren Facetten ist für Außenstehende kaum erkennbar. Sie ist unsichtbar. Die Betroffenen stehen daher jeden Tag vor Entscheidungen wie diesen: Zeige ich mich oder passe ich mich an? Nicke ich, lächle ich, täusche ich? Mache ich Pause? Frage ich nach? Auch ein zweites und drittes Mal? Möchte ich stören? Oder dazugehören? Auffallen oder nicht?

Eine paradoxe Position

Quellenangabe: Hören ist so intensiv mit dem täglichen Leben und allen Bereichen in Freizeit, Familie und Beruf verbunden, dass es vielfach gar nicht bewusst wahrgenommen wird. Es funktioniert eben ganz einfach. Die Ohren sind dabei rund um die Uhr im Einsatz. Sogar im Schlaf, wenn sich der Körper und die übrigen Sinne ausruhen, ist das sensible Organ auf Empfang. Durch seine Leistungsfähigkeit sichert das funktionierende Gehör die Kommunikation und die Teilnahme am Zusammenleben, es fördert das Wohlbefinden, das seelische Gleichgewicht und die geistige Fitness. Denn nur wer gut hört, kann mitten im Leben stehen.

10. CI Symposium_132Musiktherapie gegen Tinnitus für die Generation 65plus
Heidelberg: Tinnitus-Musiktherapie auch bei "Best Agern" sehr effektiv

Etwa jeder vierte Mensch über 65 Jahren leidet unter Tinnitus– mit steigender Tendenz.
Dieser Alterstrend lässt sich auch in der Tinnitusambulanz am Deutschen Zentrum für Musiktherapieforschung DZM e.V. beobachten: Seit über 10 Jahren wird die Neuro-Musiktherapie bei Tinnitus angeboten und zunehmend von Senioren angefragt und in Anspruch genommen. Dabei taucht immer wieder die Besorgnis auf „für diese Therapie bin ich doch schon zu alt, oder?“

Leichte SpracheSprachwissenschaftler in Germersheim untersuchen die Vorteile von vereinfachtem Deutsch für Behinderte, ausländische Mitbürger und Senioren

Behördensprache ist für viele Menschen nur schwer zu verstehen, besonders schwer jedoch für Migranten oder für Menschen mit Behinderungen. Dabei ginge es auch anders: Leichte Sprache und Einfache Sprache sind zwei Ausdrucksformen, die seit etwa zehn Jahren zum Einsatz kommen, um die Hürden von Beamtendeutsch und Fachchinesisch zu überwinden. Leichte Sprache geht dabei in der Vereinfachung ein gutes Stück weiter als Einfache Sprache, die auf Bürgernähe abzielt, aber nicht konkret definiert ist.

Diabetes-Prävention, Strategien gegen Polypharmazie, digitale Versorgungsangebote: Neue Initiativen gibt es in der Versorgungslandschaft zuhauf. Damit sie wahrgenommen werden, müssen auch die Patienten davon wissen. Doch dabei hapert es gehörig.
Von Christian Beneker
Sie nehmen verordnete Medikamente nicht ein oder lutschen Zäpfchen wie Tabletten, halten Hochdruck nur für eine Wetterlage und wissen längst nicht mehr, was Oma noch wusste: dass Wadenwickel Fieber senken. Die Gesundheitskompetenz – auch Health Literacy genannt – der Deutschen ist schlecht. Und sie wird immer schlechter. Das belegen Studien.

Quellenangabe: Das Ohr ist ein Wunderwerk. Wie der Blick in die Natur zeigt, gilt das für alle hörenden Lebewesen. Denn auch, wenn sich die Ohren in Sachen Aufbau, Leistungsstärke und Position mitunter stark unterscheiden: Ohne Hörorgan geht es nicht.

Wie hört der Mensch?

Das menschliche Ohr zählt zu den kompliziertesten Sinnesorganen: Es besteht aus Außen-, Mittel- und Innenohr. Geräusche finden als Schallwellen ihren Weg durch das Außenohr. Von dort aus geht es über das hinter dem Trommelfell liegende Mittelohr bis ins Innenohr. Die dortigen Haarsinneszellen wandeln die Schallwellen in elektrische Impulse um und senden sie über den Hörnerv an das Hörzentrum des Gehirns. Hier werden die Signale ausgewertet und interpretiert. Sprache wird so zum Hörverstehen.

Mit dem Mund hören

Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW)Ob im Beruf oder im Privaten: Konflikte sollte man nicht schwelen lassen, sondern offen und sachlich ansprechen, rät die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW). Konstruktiv miteinander zu reden ist in solchen Situationen gar nicht so einfach. Die BGW gibt fünf Tipps, wie es gelingt.

Tipp 1: Dem Gegenüber eine eigene Sichtweise zugestehen

Konflikte beruhen meist auf unterschiedlichen Interessen, Vorstellungen oder Meinungen, die sich – scheinbar oder tatsächlich – nicht miteinander vereinbaren lassen. „Es gibt hier in der Regel kein objektives Richtig oder Falsch, sondern vielmehr verschiedene Sichtweisen auf ein Thema“, erklärt Sabine Gregersen, Psychologin bei der BGW. „Dementsprechend geht es im Konfliktgespräch nicht ums Rechthaben, sondern ums gemeinsame Weiterkommen. Sich das klarzumachen, ist der erste Schritt zu einer Lösung.“

Foto: Cochlear Inc.Hörregion Hannover erlebt Uraufführung von „Die getanzte Schulstunde“

Ein Tanz-Projekt besonderer Art erlebte aktuell im Ballhof Eins seine gefeierte Uraufführung:
das Stück mit dem Titel „Die getanzte Schulstunde“ hatten Jungen und Mädchen der Hartwig-Claußen-Schule (HCS), das einzige Förderzentrum mit dem Schwerpunkt Hören der Region Hannover, in ihrer Tanz AG einstudiert.
Der Profitänzer Ole Driever hatte Choreographie und Leitung des mehrmonatigen Tanz-Projektes übernommen. Ole Driever wirkt an Produktionen des Essener Aalto-Theaters und der Leipziger Oper mit. Der Ballett-Tänzer ist selbst hochgradig hörgeschädigt und hört mit einem Cochlea-Implantat (CI).

Am 08.11.2016 fand die Eröffnung der Koordinierungsstelle für Kompetenzzentren „Selbstbestimmt leben in Nordrhein-Westfalen“. Der Vorstand des CIV NRW e.V., vertreten durch Heinz Josef Thiel und Franz Poggel fand sich ebenfalls zur Eröffnung im Gelsenkirchener Wissenschaftspark ein.

Der Aufbau von 6 Kompetenzzentren soll die Interessenvertretung von Menschen mit Behinderungen in den Städten und Gemeinden unterstützen. Außerdem soll die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit für die Belange dieser Menschen erhöht und das inklusive Bewusstsein in Politik und Gesellschaft weiter gestärkt werden. Die Koordinierungsstelle in Gelsenkirchen unterstützt die Kompetenzzentren bei ihrer täglichen Arbeit, organisiert einen kontinuierlichen Austausch und Wissenstransfer, berät die KSL bei Fragen der Öffentlichkeitsarbeit und steht für Auskünfte rund um die Kompetenzzentren (KSL) zur Verfügung.

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